Ereigniswald in Bissendorf wächst 14 neue Bäume im Oktober gepflanzt

Daniel Michel von der Baumschule Schmidt (Mitte) demonstriert das richtige Pflanzen am Beispiel einer Kastanie. Foto: B. Stache
Bissendorf (st). Zur jährlichen Pflanzaktion im Oktober hatte Heidemarie Heinzelmann in den Ereigniswald am Isernhägener Damm eingeladen. Bei schönstem Spätherbstwetter konnte die Initiatorin des 2003 gestarteten Projektes am Samstagvormittag viele Kinder und 30 Erwachsene begrüßen, unter ihnen Dr. Helmut Dohnke, Vorsitzender vom Verschönerungs- und Naturschutzverein Bissendorf e.V. Der Ereigniswald zählt mittlerweile 160 Bäume: sie alle wurden zu besonderen Anlässen gepflanzt, beispielsweise zu Geburten, Hochzeiten oder Jubiläen. Davon zeugen kleine Schilder. Mit dem Gedicht „Irrkraut“ von Hermann Löns stimmte Heinzelmann alle Beteiligten auf das Baumpflanzen ein. Sie bedankte sich bei der Baumschule Schmidt aus Mellendorf für die termingerechte Lieferung der heimischen Obst- und Laubbäume sowie die tatkräftige Unterstützung und fachgerechte Pflege des Baumbestandes, und bei der Wedemärker Firma Depping für alle Planierarbeiten im Eingangsbereich zum Ereigniswald. Daniel Michel von der Baumschule Schmidt zeigte dann am Beispiel einer Kastanie, worauf es beim richtigen Pflanzen eines Baumes ankommt: vom Ausheben des Pflanzloches bis zum Anbringen eines Kunststoffbandes als Schutz gegen Wildverbiss. Anschließend schritten die eifrigen Pflanzer selbst zur Tat und bereicherten Ereigniswald und Streuobstwiese mit 14 weiteren Bäumen. „Wir pflanzen diesen Boskop-Apfelbaum für unsere Oma Sigrid Finke als Geschenk zum 70. Geburtstag. Sie wäre heute gerne dabei gewesen, muss aber leider das Krankenbett hüten“, erzählte Claudia Schnehage aus Bissendorf, während Ehemann Dirk und Sohn Johannes gemeinsam das Pflanzloch ausheben. Nach der erfolgreichen Aktion stärkten sich die engagierten Pflanzer noch bei einem Frühstück im Freien. Wer im Oktober nächsten Jahres auch einen eigenen Baum im Ereigniswald am Isernhägener Damm pflanzen möchte, kann sich an Frau Heidemarie Heinzelmann, Telefon (0 51 30) 72 08, wenden.