Erste-Hilfe-Rallye mit dem DRK Elze

Die freiwilligen Helfer von der DRK-Bereitschaft zeigten den Kindern auch am praktischen Beispiel, wie man einen Verletzten zunächst auf einer Schaufeltrage platziert und dann auf die Trage des Krankenwagens umbettet.

Mehr als 20 Kinder lernten an vier Stationen wichtige Details

Elze (awi). Viele Vereine und Institutionen gestalten zusammen ein umfangreiches Ferienprogramm für die Kinder aus der Wedemark. Viele Veranstalter sind bereits seit vielen Jahren mit wechselnden Aktionen dabei. Einer davon ist das DRK Elze-Bennemühlen, dessen Ferienkompassangebot der Erste-Hilfe-Rallye das ECHO stellvertretend für viele andere tolle Aktionen am Mittwoch begleitet hat.
Der DRK-Ortsverein hat schon ganz viele verschiedene Dinge mit den Kindern ausprobiert, war mit ihnen im Zoo, hat gebastelt oder gewandert. Dieses Mal hatte sich das DRK auf dem Sportplatz von Blau-Gelb Elze häuslich eingerichtet und eine Erste-Hilfe-Rallye organisiert. Nach einer Einführung, in der sie auch etwas über Wundauflagen, Verbandsmaterial und andere grundlegende Dinge erfuhren, wurden die mehr als 20 Kinder auf vier Stationen verteilt. An der Station mit dem Krankenwagen und den Freiwilligen aus der DRK-Bereitschaft lernten die Kinder, welche Notrufnummer sie wählen müssen, wenn etwas passiert, wie man einen solchen Notruf richtig absetzt und dass man Passanten oder Taxifahrer ansprechen kann, wenn man selbst kein Handy dabei hat. Einen Fingerkuppenverband anzulegen übten die Kinder an der nächsten Station. Sie lernten die einzelnen Bestandteile eines Pflasters kennen und worauf man besonders achten muss. Eine Station später mussten sie sich dann gegenseitig einen Verband anlegen. Hierbei wurde unter viel Gekicher alles verbunden, das sich verbinden ließ: Vom Knie und vom Bein, Handflächen, Kopf und Augen, Arme und Ellenbogen. Dass die Kinder einmal in Ruhe ausprobierten, was sie mit Verbandsmaterialen so alles machen können, war durchaus Sinn der Sache.
Großen Respekt hatten einige Kinder vor der Station, wo sie die stabile Seitenlage ausprobieren sollten. Natürlich gab es auch hier einige, die aus der Kinderfeuerwehr schon Erfahrungen mitbrachten und wesentlich lockerer an die Sache herangingen. Doch nach der halben Stunde an dieser Station wussten alle, wann es wichtig ist, eine stabile Seitenlage anzuwenden und vor allem dass es gar nicht so schwierig ist, wie sie zuerst geglaubt hatten. Zum Schluss verteilen die Ortsverbandsvorsitzende Eva Jennert und Jackie Eggers Urkunden an alle, die die Erste-Hilfe-Rallye erfolgreich mitgemacht hatten und sich jetzt im Falle eines Unfalls mit Erste-Hilfe-Maßnahmen zumindest schon ein bisschen auskennen.