Erste konkrete Vorschläge fürs Dorfbild

Die Wasserwerkstraße könnte in diesem Bereich stark verändert werden. Foto: M. Dröge

Dritte Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung in Elze im Gasthaus Goltermann

Elze (md). Der Arbeitskreis des Dorferneuerungsprojektes Elze hatte am vergangenen Donnerstag seine dritte große Sitzung im Gasthaus Goltermann. Die Mitglieder des Arbeitskreises haben in den einzelnen kleineren Arbeitsgruppen in den letzten Wochen gut gearbeitet und viele Ideen zusammen getragen, wie man das Dorfbild in Elze positiv verändern könnte. Am Anfang der Sitzung hielten die Vertreter des Planungsbüros „Stadtlandschaft“ einen Vortrag über den demographischen Wandel in der Wedemark. Sie erläuterten auch, welche Auswirkungen sich daraus auf das Dorfleben in Elze ergeben könnten. Ein weiterer Themenpunkt im Vortrag waren Fördermaßnahmen, um das Abwandern von Bewohnern und den damit verbundenen Imageverlust des Ortes zu verhindern.
Natürlich war auch der Bericht aus den einzelnen Arbeitsgruppen wieder ein wichtiger Tagesordnungspunkt. Die jeweiligen Arbeitsgruppen sind fleißig und mit vielen Ideen dabei, Vorschläge zur Verschönerung des Ortes auszuarbeiten. Ein wichtiger Punkt sind hierbei die Grünanlagen in Elze. Eine Arbeitsgruppe ist bei einer kleinen Fahrradtour zu dem Schluss gekommen, dass die Orts-eingänge sowie die Verkehrsinseln in Elze verschönert werden sollten. Hier sind zu wenig Pflanzen und Blumen vorhanden. Alle Arbeitsgruppen sind sich darüber einig, dass eine Veränderung der Hohenheider Straße und auch der Schmiedestraße ein wichtiges Thema werden könnte. Der wichtigste Punkt an diesem Abend, war wieder die Umgestaltung des Bereichs von der Kreuzung Wasserwerkstraße/Plumhofer Straße bis zur Schule. Es werden Überlegungen angestellt die Wasserwerkstraße zu verengen, um so eine Verkehrsberuhigung zu erreichen. An bestimmten Stellen könnte man Parkplätze schaffen, um so auch die Parksituation vor dem Feuerwehrvorplatz zu entspannen.
Ein weiteres Thema zur Umgestaltung wäre die Bushaltestelle an der Schule. Das Planungsbüro „Stadtlandschaft“ sieht auch hier Möglichkeiten den Bereich zu verkleinern. Außerdem könnte die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Dies kann man zum Beispiel durch Sitzgelegenheiten erreichen. Im Juli fahren Mitglieder der Arbeitsgruppen nach Bakede bei Bad Münder. Dort wurde ein Dorf-erneuerungsprojekt erfolgreich durchgeführt.