Evangelische Kirche Elze bei Caren Marks im Bundestag

Die ehrenamtlichen Diakonie-Mitarbeiter zusammen mit Caren Marks (2. v. li.) in Berlin.
Elze. Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Caren Marks fuhren 18 ehrenamtliche Diakonie-MitarbeiterInnen aus Elze für einen Tag nach Berlin. Ein besonderes Erlebnis war der Empfang von Caren Marks im Bundestag. Die Teilnehmer der Reise freuten sich sehr über diese Einladung, denn häufig wird die Arbeit der Ehrenamtlichen, außerhalb ihrer Kirchengemeinde, nicht bemerkt und anerkannt.
Caren Marks erklärte die Arbeit im Bundestag und diskutierte mit den Helfern vom Besuchsdienstkreis, des Mittwochskaffees, dem Freundeskreis Pfarrscheune und dem Generationstreff in Elze. Der Fachbereich der Bundestagsabgeordnete „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ in der Bundespolitik betrifft in vielen Bereichen auch die Sorgen und Nöte, die die Ehrenamtlichen in der Diakonie vor Ort täglich erleben. Margarete Keiser wies auf die Sorgen der Niedriglohngruppe in Verbindung mit den befristeten Arbeitsplätzen hin. Betroffene erzählten, dass trotz bestehenden Mindestlohn, oft weniger bezahlt wird. Nicht alle Themen konnten ausdiskutiert werden, „doch wir bleiben im Kontakt“ versprach Caren Marks.
Leider konnten die Berlinreisenden, bedingt durch eine kurzfristige Änderung des Zeitplanes des Bundestages, nicht an einer Plenarsitzung teilnehmen. Die Elzer bedauerten dies, ließen sich aber dadurch die gute Laune nicht verderben. Nach der Besichtigung der Reichstagskuppel eroberten sie für einige Stunden die Hauptstadt. Mit Bus, Schiff oder zu Fuß erkundeten die Teilnehmer die bekanntesten Sehenswürdigkeiten oder genossen die Sonne am Spreeufer. Dieser Tag war ein kleines aber sehr gelungenes „Danke schön“ an die Ehrenamtliche der evangelischen Kirche in Elze.