Fasziniert von Firmenphilosophie und Know-how

Medi-Tech-Geschäftsführer Ralph Warnke (r.) führte Christian Dürr, Erik van der Vorm, Andrea iese und Marc Langhans von der FDP den Brain Boy vor. Foto: A. Wiese

FDP mit Landtags-Fraktionschef Christian Dürr bei Medi Tech

Bissendorf (awi). Fasziniert von Firmenphilosophie und Know-how der Firma medi-Tech zeigte sich die Wedemärker FDP, die mit FDP-Landtags-Fraktionschef Christian Dürr der Firma von Ralph Warnke im Bissendorfer Gewerbegebiet einen Besuch abstattete. Von Firmenchef Warnke mit Hilfe eines Praxis-Tests in das System des Brain Boy eingewiesen erfuhren die FDP-Politiker Erik van der Vorm, Andrea Giese, Bernhard Orlowski, Henning Martens und Marc Langhans eine Menge Wissenswertes über die Unterschiede von Schwerhörigkeit und Problemen beim Hörverständis und die von der medi-Tech entwickelten Therapieverfahren, die es Schüler ermöglichen, „klassenraumüberlebensfähig" zu werden. Staunend erfuhren die Politiker, dass die Fähigkeit, Sprache zu entschlüsseln nicht selbstverständlich ist, aber trainiert werden kann, dass medi-Tech eng mit Fachärzten zusammenarbeitet und mit der Realschule kooperiert. Die Gemeinde habe das durch den Ankauf einer Grundausstattung an Geräten ermöglicht, betonte Warnke. Obwohl die medi-Tech in Beissendorf nicht fertigt, sondern nur plant, entwickelt, repariert und lagert, – die Produktion erfolgt an zwei Standorten in Niedersachsen und Sachsen – ist die Firma am Standort im Gewerbegebiet auch nach einem Anbau vor wenigen Jahren bald schon wieder an ihrer Kapazitätsgrenze, was die Räumlichkeiten betrifft, angekommmen. Medi-Tech habe ja, so die Nachfrage von FDP-Fraktionschef van der Vorm, Interesse an einem Teil des Geländes des ehemaligen „Osmanischen Hotel“ auf dem Nachbargrundstück bekundet. Doch habe er gehört, mit der Aufteilung des Grundstückes gehe es nicht voran, zwei Interessenten seien deswegen bereits abgesprungen. Die Politiker hätten die Vorlage vor über einem Jahr bekommen. Seitdem tue sich nichts mehr. Medi-Tech-Geschäftsführer Ralph Warnke konnte das für sein Unternehmen nicht bestätigen. Er stehe in regelmäßigem Kontakt mit dem Wirtschaftsförderer der Gemeinde, Carsten Niemann. Medi-Tech stehe auch nicht unter akutem Druck, wolle nur langfristig eine Fläche in der Bevorratung haben. 3000 Quadratmeter seien angedacht. Medi-Tech habe gute Erfahrungen mit dem Wirtschaftsförderer gemacht und schätze Niemann als „sehr zuverlässigen Gesprächspartner".
Warnke betonte anlässlich des Besuchs der FDP noch einmal: „Wo immer Schule, Eltern, Lehrer sagen, sie wollen mit uns was Gemeinsames machen, geht das! Wir sind an der Nahtstelle zwischen Pädagogik und Medizin, arbeiten eng mit Medizinern, Ergotherapeuten, Logopäden und Nachhilfe-Institutionen zusammen."