Fehler bei Wahlunterlagen wird umgehend korrigiert

Bissendorf-Wietze. Durch den neuen Zuschnitt des Wahlbereichs für den Ortsrat Bissendorf-Wietze habe sich beim Versand von Wahlbenachrichtigungskarten und Stimmzetteln zur Briefwahl ein Fehler ergeben, durch den Wahlberechtigte ein falsches Wahllokal oder einen falschen Stimmzettel zur Wahl des Ortsrates für die Kommunalwahl in Niedersachen am 11. September 2011 erhalten hätten, teilte auf Nachfrage Gemeindesprecher Hinrich Burmeister mit. 72 Wahlberechtigte aus den Straßen „Wietze Aue“ und „Zur Wietze“ seien irrtümlich dem Wahlbezirk 27 – Wennebostel zugeordnet worden. Von diesen hätten drei Personen Briefwahlunterlagen beantragt und erhalten. Diese Unterlagen enthielten irrtümlicherweise den Ortsratsstimmzettel für Wennebostel. Die betroffenen drei Wahlberechtigten erhielten umgehend neue Briefwahlunterlagen mit dem korrekten Ortsratsstimmzettel für Bissendorf-Wietze, teilte Burmeister mit. Die falsche Zuordnung der 69 übrigen betroffenen Wahlberechtigten sei ebenfalls korrigiert worden und diese erhielten von der Gemeinde eine neue Wahlbenachrichtigungskarte mit einem erläuternden Schreiben. Diese Vorgehensweise sei mit der Region Hannover abgestimmt worden, betonte Burmeister. Damit seien Auswirkungen dieses bedauerlichen Versehens auf das Ergebnis der Ortsratswahl aus Sicht der Gemeindeverwaltung ausgeschlossen.
Die Wählergruppierung „Bürger für die Wietze“ hatte mitgeteilt, dass ihrer Ortsratskandidatin Claudia Maibom, wohnhaft in Wennebostel-Wietze, eine Wahlbenachrichtigung für den Ortsrat Wennebostel und nicht für den neu zu wählenden Ortsrat Bissendorf-Wietze zugesandt worden sei.
Ihre Töchter, die eine Briefwahl beantragt hätten, hätten die Listen der Kandidaten für den Ortsrat Wennebostel erhalten. Die BfW habe Bürgermeister Tjark Bartels als Wahlleiter sofort informiert.