Feuer in Bauernhaus geht glimpflich aus

Durch ihren schnellen Einsatz verhinderten die Wedemärker Feuerwehren in Rodenbostel einen Großbrand. Foto: A. Wiese

Mehrere Feuerwehreinsätze in den Abendstunden des Donnerstag

Rodenbostel (awi). Der Umstand, dass die Hausbewohner den Brand so rasch bemerkt haben und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr hat am Donnerstagabend in Rodenbostel einen Wohnungsbrand glimpflich ausgehen lassen. Feuerwehr und Polizei vor Ort waren sich einig, dass nur viel Glück eine größere Katastrophe verhindert habe, denn der Brand war im Abstellraum eines älteren Bauernhauses ausgebrochen, auf dessen Dachboden auch Heu- und Strohvorräte lagerten. Um 18.24 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Duden-Rodenbostel, Abbensen und Mellendorf mit dem Stichwort „Wohnungsbrand“ alarmiert. Dichter Qualm drang aus der Diele des Bauernhauses, als wenige Minuten später die Wehren aus Abbensen und Duden-Rodenbostel eintrafen. Als erster vor Ort übernahm Abbensens Ortsbrandmeister Hartmut Jagau die Einsatzleitung, sein Kollege aus Rodenbos-tel, Friedrich Koch, koordinierte den Einsatz der Atemschutzgeräteträger. Da es sich bei dem Brandobjekt um einen landwirtschaftlichen Betrieb handelte, ließ die Einsatzleitung die Ortsfeuerwehren aus Bennemühlen und Elze mit weiteren Atemschutzgeräteträgern nachalarmieren. Durch die Feuerwehr wurden zwei Atemschutztrupps mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Bereits nach wenigen Minuten konnten sie „Feuer aus – Nachlöscharbeiten“ melden. Der Abstellraum und die verqualmte Diele wurden nach Beendigung der Löschmaßnahmen mit einem Druckbelüftungsgerät entraucht.
Die Feuerwehr war mit 52 Einsatzkräften an der Einsatzstelle, der Rettungsdienst vorsichtshalber mit einem Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort, die aber nicht zum Einsatz kamen. Nach Abschluss der Löscharbeiten hat der Kriminaldauerdienst die Brandursachenermittlung aufgenommen. Jedoch war schon abends vor Ort klar, dass eine nicht ausgeschaltete Lampe auf einem Regal zu nah an anderen Gegenständen gelegen und diese entzündet haben musste. Hätten die Hauseigentümerin und ihr Sohn den Qualm aus dem Abstellraum nicht so schnell bemerkt oder wäre dieser nachts ausgebrochen, wäre dieses Brandgeschehen anders ausgegangen. Doch blieb dies nicht die einzige Alarmierung an diesem Abend: Um 18.45 Uhr gab es Alarm für die Ortsfeuerwehr Bissendorf. Auf der L383 Bissendorf – Großburgwedel, etwa in Höhe der Autobahnbrücke sollten mehrere größere Äste auf der Fahrbahn liegen. Die Feuerwehr konnte nach Kontrolle der Strecke jedoch keine Verkehrshindernisse feststellen. Um 19.20 Uhr musste die Ortsfeuerwehr Mellendorf dann erneut ausrücken: In der Ausfahrt der Volksbank Mellendorf machte ein defektes Getriebe an einem PKW den Einsatz von Ölbindemittel erforderlich.