Feuer von oben beobachtet

Die Fernerkundungseinheit der DLRG beim Einsatz in der Pechriede mit einer Drohne mit Wärmebildkamera. (Foto: Foto: Karsten Hölscher / DLRG Wedemark)

Erster Einsatz für Drohnen-Einheit der DLRG Wedemark

Wedemark. Die DLRG Ortsgruppe Wedemark hat ihren ersten Einsatz mit der kürzlich ins Leben gerufenen Fernerkundungseinheit absolviert. Bei dem Dachstuhlbrand am 3. März in der Pechriede in Mellendorf unterstützten die Ehrenamtlichen die Feuerwehr mit zwei Einsatz-Drohnen. Eine Wärmebildkamera unter der Drohne zeigte den Einsatzkräften die Hitzeentwicklung unter dem schwer zugänglichen Dach auch aus Perspektiven, die die Feuerwehr mit der Drehleiter nicht einsehen konnten. Unter der Einsatzleitung von Steffen Kutza waren insgesamt zwei Trupps mit je einem Steuerer und einem Luftraumbeobachter im Einsatz. Neben der Feuerwehr zeigte auch die Polizei vor Ort großes Interesse an den Luftaufnahmen. Viele Einsatzkräfte nutzen Verschnaufpausen, um sich einen Überblick über die Einsatzstelle zu verschaffen. Dank autarker Stromversorgung stand den Einsatzkräften ein mobiler Leitstand zur Verfügung, der mit einem großen Monitor ein direktes Bild an die Einheiten am Boden sendete. Die Drohnen-Einheit unterstützte insgesamt rund fünf Stunden den Einsatz, bis um 18 Uhr seitens der Einsatzleitung der Feuerwehr auch andere Einsatzkräfte zurückgesetzt wurden. Die DLRG blickte positiv auf diesen ersten Einsatz zurück, der den Piloten neue Herausforderungen abverlangte, die sich unter Übungsbedingungen anders darstellen. Einsatzleitung und Trupps gingen zufrieden aus dem Einsatz und legten damit einen wichtigen Grundstein für die zukünftige Brandbekämpfung in der Wedemark.