Feuerwehr Duden-Rodenbostel ehrt Mitglieder

Ehrungen und Beförderugnen bei der Feuerwehr Duden- Rodenbostel: Ortsbrandmeister Friedrich Koch (stehen von links), Friedrich Wilhelm Helfers, Cord-Heinrich Henneicke – beide geehrt für 40jährige Mitgliedschaft, Volker Kluth,stellvertretender Abschnittsleiter, Gemeindebrandmeister Maik Plischke, Bürgermeister Helge Zychlinski und Sebastian Jagau kommissarischer stellvertretender Gemeindebrandmeister. Davor sitzend die Beförderten Sören Stöver (von links), Marian Grube, Sven Stöver und Julian Wedekind.

Erster offizieller Termin für neuen stellvertretenden Gemeindebrandmeister

Rodenbostel (er). Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Duden-Rodenbostel begrüßte Ortsbrandmeister Friedrich Koch zunächst die Gäste Bürgermeister Helge Zychlinski, Gemeindebrandmeister Maik Plischke und Volker Kluth, den stellvertretenden Abschnittsleiter des Brandabschnitts 5. Außerdem wurde Sebastian Jagau begrüßt, der am Vortag, zunächst kommissarisch bis zur offiziellen Ernennung durch den Rat im Mai, zum stellvertretenden Gemeindebrandmeister gewählt wurde.
Friedrich Koch bedankte sich bei den Einwohnern von Duden-Rodenbostel und Ibsingen für die gute Zusammenarbeit. Im Jahr 2018 wurden von den inzwischen auf 33 Mitglieder angewachsenen aktiven Feuerwehrkameraden, wovon zwei weiblich sind, insgesamt 1.316 Stunden Dienst geleistet. „Die durchschnittlich 40 Stunden sollten allerdings besser verteilt sein“, merkte Friedrich Koch an. „Es ist wichtig seinen Dienst zu leisten, damit ich alle Kameraden bei Bedarf voll einsetzen kann.“
Bei den Gemeindewettkämpfen, die im Juni 2018 in Wennebostel wegen der hochsommerlichen Temperaturen unter erschwerten Bedingungen stattfanden, erreichte die Aktive Gruppe den neunten und die Altersabteilung einen guten zweiten Platz.
Der Fokus der Fortbildungen im Jahr 2018 bei der aktiven Feuerwehr lag auf dem richtigen Umgang mit Gefahrenquellen im Einsatz.
Im vergangenen Jahr gab es schon im Januar zwei Einsätze für die Ortswehr Duden-Rodenbostel. Der Brand eines Mülleimers und ein zu bergender Baum ließen die Kameraden ausrücken. Im Juni wurde ohne Alarmierung ein Fahrzeug gelöscht, das sich in der angrenzenden Neustädter Gemeinde befand. Hier sorgte der grenzüberschreitende Einsatz durch die örtliche Nähe für schnelle Hilfe. Beim Vegetationsbrand in Schadehop am 2. und 5. Juli konnte die Feuerwehr Duden- Rodenbostel zügig mit Wasser vor Ort sein und so die Gefahren eindämmen.
Geehrt wurden die Absolventen der praktischen Ausbildung: Marian Grube, Julian Wedekind, Sven und Sören Stöver. Sie absolvierten den TM 1-Grundlehrgang und wurden vom Feuerwehrmann-Anwärter zum Feuerwehrmann befördert. Weiterhin wurden die Feuerwehrkameraden Friedrich Wilhelm Helfers (1. Hauptlöschmeister) und Cord-Heinrich Henneicke (Brandmeister) für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Die Grußworte von Bürgermeister Helge Zychlinski schlossen sich an. Er dankte für die geleisteten Einsätze, auch für den „Erstangriff auf Neustädter Gebiet“, um Hilfe zu leisten. „Die Ortsfeuerwehren in diesen kleinen Orten sind wichtig. Sie stehen Tag und Nacht zur Verfügung und sind schnell vor Ort.“ Er erklärte weiter: „Im Mai werden wahrscheinlich schon die fünf Großfahrzeuge geliefert werden und die Gemeinde wird die Feuerwehren auch in den nächsten Jahren mit etwa 1,5 Millionen Euro unterstützen.“ Helge Zychlinski bedankte sich ausdrücklich bei dem Gemeindekommando für die gute Zusammenarbeit und begrüßte die Abstimmung mit der Gemeindewehr und den anderen 14 Ortswehren.
Volker Kluth überbrachte Grüße der Regionsfeuerwehr. Er hielt einen kurzen Rückblick auf die von den 43 Ortsfeuerwehren in der Region Hannover geleisteten 6.100 Einsätze. „Die Notrufe, die Sturm und Wasser betreffen, haben sich im letzten Jahr um 28 Prozent gesteigert. In Meppen im September 2018 fand der größte Einsatz der Region statt und auch die Schweden hatten im Juli bereits die Regionsfeuerwehr um Hilfe ersucht. Wir wären die Nächsten gewesen, die hätten ausrücken müssen.“ Im Jahr 2019 wird die Auslieferung von fünf Küchenkraftwagen erfolgen. „Sie erfüllen die hygienischen Richtlinien bei der Versorgung der Feuerwehrkameraden bei längeren Einsätzen“, erläuterte Volker Kluth weiter. Gemeindebrandmeister Maik Plischke stellte nach seinen Grußworten die Überlegungen, die seinen Bereich betreffen, vor. Er regte noch einmal an: „Bitte füllen Sie die Dienste mit Dienststunden. Es geht auch um Versicherungsschutz!“
Inzwischen sind auch die neuen PSA (Persönliche Schutz Ausrüstung) in der Farbe „Sand“ in alle Ortsfeuerwehren ausgegeben. Sie bieten aktuell den besseren Schutz. Dazu kommt noch ein Schutzhelm, der von den Mitgliedern der Ortsfeuerwehren ausgesucht werden soll. Maik Plischke: „Es sind verschiedene Modelle im Angebot. Sie müssen anprobiert werden und die Rückmeldungen dazu werden ausgewertet. Die Helme sind jetzt leichter, haben eine höhere Schutzfunktion und sind – auch von innen – besser zu reinigen.“
Einen abschließenden Dank erhielt Henning Stöver für die 20-jährige Leitung der Jugendfeuerwehr. „Ein großer Einsatz, der viele Stunden gefordert hat“, dankte Friedrich Koch aufrichtig.