Feuerwehr verteilt Rettungskartenhalter

Nico Fleer, Davis Brandt und Andreas Senkel von der Feuerwehr Resse übergeben die Rettungskarte an Jens Düsing. Foto: Feuerwehr Resse

Warum die Karte nach einem Unfall so wichtig ist

Resse (awi). Die Freiwillige Feuerwehr Resse hat letzte Woche Rettungskartenhalter an ihre fördernden Mitglieder verteilt und als zusätzlichen Service die Rettungskarten ausgedruckt.. Das kann aber auch jeder Autofahrer selbst passend für das jeweilige Fahrzeug auf der Interseite www.rettungskarte-service.de. Die Feuerwehr Resse hofft, dass die Rettungskarte niemals gebrauchen wird, erklärt aber den Zweck: Die Rettungskarte zeigt den Rettungskräften schnell und effizient alle notwendigen Informationen über das Fahrzeug. Wo können Rettungsscheren und Spreizer optimal eingesetzt wer-den? An welchen Stellen könnten nachträglich noch Airbags ausgelöst werden? Wo sind Stromschläge zu befürchten? Dieses Wissen spart Zeit. Statt durchschnittlich in 50 Minuten können Personen mit Rettungskarte in weniger als der Hälfte der Zeit aus dem Fahrzeug befreit werden. Deshalb ist diese Karte für die Autoinsassen selbst, aber auch für die Retter unersetzlich. Leider ist es der Feuerwehr unmöglich, für jedes Fahrzeugmodell die passende Karte vorzuhalten. Deshalb bittet sie die Autofahrer, die Rettungskarte im Auto zu hinterlegen und das am besten an einem einheitlichen und gut erkennbaren Platz.
Genau hier kommt nun der Rettungskartenhalter, zum Einsatz. Dieser wird an der Windschutzscheibe, hinter der Feinstaubplakette angebracht. Auf Grund der reflektierenden Eigenschaft können die Einsatzkräfte den Halter auch im Dunkeln gut erkennen. Viele Resser haben das Angebot ihrer Feuerwehr am letzten Wochenende genutzt und haben jetzt die passende Rettungskarte in ihrem Fahrzeug an der richtigen Stelle installiert.