Förderverein der Jugendwehren gewährleistet Zusatzausgaben

Der Fördervereinsvorsitzende Peter Bosse (links), sein Stellvertreter Christoph Meyer und Kassenwartin Frauke Peters sehen die finanziellen Zuwendung an die Jugendfeuerwehr weiter ansteigen. Foto: S. Birkner

Mitgliederzuwachs zum Trotz: Vorstand hofft auf weitere Förderer

Bennemühlen (sb). Das Budget der Gemeindejugendfeuerwehren ist groß genug, um notwendige Anschaffungen und Fahrten oder bedeutende Aktivitäten zu finanzieren. Wenn es aber um Preise bei Wettbewerben geht, um die Mittel, auch mal einen Grillabend zu veranstalten oder um die Gelder, die die Unterstützung sozial schwächer gestellter Familien mit Kindern in der Jugendfeuerwehr ermöglichen, sind die Grenzen des finanziellen Spielraums bereits erreicht. Um genau diese Engpässe auszugleichen und über die grundlegende Versorgung hinausgehende Kosten tragen zu können, gibt es die gemeinnützigen Unterstützer der Gemeindejugendwehren. Sie kamen am vergangenen Dienstag zur Jahreshauptversammlung ihres Fördervereins in Bennemühlen zusammen. Dort stellte der Vorsitzende des Zusammenschlusses, Peter Bosse, die positive Situation des Vereins heraus. "Wir sind auf einem guten Weg, unsere Arbeit noch erfolgreicher als bisher zu gestalten", sagte er und erkannte den "großzügiger
werdenden Umgang mit Fördermitteln". Die Finanzkraft des Vereins ergibt sich dabei nicht allein aus den Beiträgen der Mitglieder. Die Beteiligung an Festen wie dem Regionsentdeckertag im vergangenen September spült zusätzliche Gelder in die Kasse - in diesem konkreten Fall kam ein vierstelliger Betrag zusammen. Außerdem bezeichnete Kassenwartin Frauke Peters die Zusammenarbeit mit dem Internet- und Telefonanbieter htp als "Geldsegen".
Dadurch war es dem Verein im vergangenen Jahr beispielsweise möglich, die Zeltlager der einzelnen Jugendwehren mit jeweils 100 Euro zu bezuschussen. Das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Roye fand eingerahmt von Feierlichkeiten statt, die ohne die Unterstützung des Fördervereins so wohl nicht möglich gewesen wären. Neben diesen Fördermaßnahmen stand im vergangenen Jahr auch die Anschaffung von 30 Kindersitzen. Das jugendwehreigene Fahrzeug kam in 2011 insgesamt 96-mal zum Einsatz und legte dabei fast 8000 Kilometer zurück. Für das angebrochene Jahr versprach Bosse, den Fokus zusätzlich auf die Öffentlichkeitsarbeit zu legen.
Gemeindebrandmeister Michael Hahn dankte den Ehrenamtlichen für ihr Engagement und bezeichnete die Jugendfeuerwehr als "unterstützenswert". "Schon gemessen an ihren sozialen Effekten verdient die Freiwillige Feuerwehr Förderung", sagte er. Hahn wollte sich zum Stand der Vorbereitungen in Sachen Kinderfeuerwehr nicht äußern, sagte aber, dass der Förderverein an den Überlegungen beteiligt werden solle. Mit derzeit 74 Mitgliedern hat sich die gemeinnützige Gruppierung leicht vergrößert, sieht sich aber noch nicht am Ziel und freut sich deshalb über Interessenten, die über die Beteiligung an der Förderung nachdenken.