Förderverein setzt sich ein

Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Kinder- und Jugendwehren. Die Ziele waren schnell formuliert. Von links: Gemeindejugendwart Christoph Meyer, Vorsitzender Thomas Hellwig, Gemeindebrandmeister Maik Plischke, Schriftführerin Julia Brauch, Geschäftsführer Henning Stöver und Ortsbürgermeister Jürgen Benk. Foto: E. Rodenbostel

Neues Equipment für Jugendwehren

Elze (er). Ziel des Fördervereins der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Wedemark ist die Unterstützung der Kinder- und Jugendwehren. Das kam im Jahresbericht des Vereins durch den ersten Vorsitzenden Thomas Hellwig ganz deutlich zur Sprache. Die im letzten Jahr neu erstandene Hüpfburg konnte bereits 18 Mal an Ortswehren, Vereine oder private Veranstaltungen verliehen werden. Auch das Brennballturnier und die Teilnahme am Entdeckertag, bei dem der Förderverein für die Verpflegung der Teilnehmer zuständig ist, wurden durch die Hüpfburg noch interessanter.
Die eingenommenen Gelder von den Veranstaltungen oder durch Spenden werden zum Nutzen der Kinder und Jugendwehren verwendet. Gemeindejugendwart Christoph Meyer: „In diesem Jahr sollen drei Zelte Böden bekommen und der Schornstein für das Küchenzelt steht auf dem Programm. Ein bedruckter Pavillon soll angeschafft werden, der ebenfalls als Zelt genutzt werden kann und finanziell schwache Familien können wieder einen Zuschuss zum Zeltlager bekommen.“
Ortsbürgermeister und förderndes Mitglied Jürgen Benk: „Ich freue mich, dass sich Elze als „zentrale Ausbildungsstätte“ für die Feuerwehr entwickelt. Bei den Übungen stehen die Kinder der Kindergärten und sehen gespannt zu. Feuerwehr übt eine Faszination aus, die wir mit vernünftiger Ausstattung unterstützen können. Das macht einen guten Eindruck und trägt zur Sicherheit bei.“
Ein weiterer Punkt war das einheitliche Aussehen der Kinder und Jugendwehrmitglieder. Vor zwei Jahren wurden die Jacken angeschafft, die auf der Vorderseite mit „Feuerwehr Wedemark“ bedruckt und von hinten mit einem abnehmbaren Schild der Ortswehren versehen wurden. Thomas Hellwig: „Die Jacken dienen dem Schutz und der Sicherheit der Kinder. Nachdem wir alle Kinder eingekleidet haben, kam der Überschuss von 15 Jacken in die Kleiderkammer der Feuerwehr. Deren Verwaltung, Zuteilung und eventuelle Ausbesserung liegt nun im Aufgabenbereich der Gemeinde.“ Gemeindebrandmeister Maik Plischke sprach sich für die Anschaffung von einheitlichen Pullovern aus und bat den Förderverein die Planung zu übernehmen.
Christoph Meyer beschrieb das gelagerte Inventar: „ Unter anderem Geschirr, eine elektrische Fritteuse, oder ein Grill und die Hüpfburg werden an Feuerwehren oder Vereine gegen ein Entgelt verliehen. Kinder – und Jugendfeuerwehren erhalten alles kostenlos. Als Besonderheit wird die Hüpfburg auch private Veranstaltungen verliehen. Anfragen und genaue Kostenberechnungen können über: foerderverein@gemeindejugendwehr.de, gestellt werden.“