Friedenssymbol reist um die Welt

Die goldene Konrad-Adenauer-Friedenstaube ist jetzt bei Schulleiter Wilfried Osing gelandet und wird von ihm weitergereicht: Nach Prag und Polen. CDU-Fraktionschef Jörg Onnasch, der am Mittwoch beim Tag der offenen Tür in der Hauptschule davon erfuhr, beg

Goldene Konrad-Adenauer-Taube startet von der Wedemark aus durch

Wedemark (awi). Eine ganz besondere Taube hielt der Schulleiter der Konrad-Adenauer-Schule, Wilfried Osing, jetzt in den Händen: Die goldfarbene Plastik hatten schon Persönlichkeiten wie Papst Benedikt und der Friedensnobelpreisträger Michael Gorbatschow in ihrem Besitz. Denn die Taube soll weltweit ihre Empfänger zu Friedensstiftern machen.
Am 2. Mai wird die Taube aus Mellendorf mit nach Prag fliegen, um eine Woche auf dem Schreibtisch des Schulleiters der Partnerschule FSZ Taborska zu stehen. „Ein Netzwerk der Schulen nimmt seinen Anfang“, erklärte am Mittwoch beim Tag der offenen Tür Wilfried Osing CDU-Fraktionschef Jörg Onnasch, der die Gelegenheit nutzte, sich über die Aktivitäten der Konrad-Adenauer-Schule zu informieren, Wilfried Osing zudem die dreibändigen Erinnerungen Konrad-Adenauers aus seinem Privatbesitz überreichte, um die Sammlung der Schule zu vervollständigen, und die Aktion Friedenstaube ausdrücklich begrüßte. Die Idee, eine Taube als Friedenssymbol um die Welt zu schicken, hatte der Landshuter Künstler Richard Hillinger. Der Initiator der Aktion „Friedenstaube“ führte das Projekt in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und einem Kuratorium durch, das den „Collage United Nations Award“ für die Wahrung der Menschenrechte an en-gagierte Persönlichkeiten vergibt.
Hillinger bat auch die Konrad-Adenauer-Schule in Mellendorf um Teilnahme an dem weltweiten Friedensprojekt. Anlässlich des 60. Geburtstages der Menschenrechtserklärung im Jahr 2008 wurden von Richard Hilliger 30 Tauben geschaffen. Jedes Exemplar steht für einen der 30 Artikel der allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen. Die Tauben sind inzwischen weltweit unterwegs, wobei sich die Empfänger verpflichten, sich in ganz besonderer Weise für die Einhaltung der Menschen-
rechte zu engagieren. Schülerinnen der Konrad-Adenauer-Schule hatten sich bereits im letzten Jahr um das Menschenrechtsprojekt „Help“ verdient gemacht, denn die Schule erhielt das Zertifikat „Humanitäre Schule“. Auch in diesem Jahr beschäftigen sich einige Klassen mit den Menschenrechten.