Fritz Schöning zum Ortsbürgermeister gewählt

Der neue Bissendorfer Ortsrat stellt sich vor: Horst Menze (Grüne, stehend, von links), Walter Wilke (SPD), Christiane Killig (SPD), Dirk-Friedrich Schnehage (CDU), Guido Barke (CDU) und (sitzend, von links) Christa Bogenschütz (SPD), Fritz Schöning (SPD), Susanne Brakelmann (CDU) sowie Susanne Kopp (CDU). Foto: B. Stache

Rollentausch an der Spitze des Bissendorfer Ortsrates

Bissendorf (st). Anlässlich der ersten öffentlichen Sitzung des neu formierten Ortsrates Bissendorf wurde am Donnerstagabend Fritz Schöning (SPD) in einer geheimen Wahl mit fünf zu vier Stimmen zum neuen Ortsbürgermeister gewählt. „Mir ist daran gelegen, die menschliche Atmosphäre zu wahren und weiter gut zusammenzuarbeiten“, erklärte Schöning unmittelbar nach seiner Wahl unter dem Applaus der Zuschauer. Er bedankte sich bei Susanne Brakelmann (CDU) für die gute Zusammenarbeit während ihrer Amtszeit als Ortsbürgermeisterin. Brakelmann, die nur vier Stimmen für sich verzeichnen konnte, wurde anschließend in offener Abstimmung einstimmig zur stellvertretenden Ortsbürgermeisterin gewählt. Die Ortsratssitzung, an der auch Bürgermeister Tjark Bartels teilgenommen hatte, war zuvor von ihr geleitet worden. In der Fragestunde wollten Einwohner wissen, ob Beschlüsse des Ortsrates auch überprüft werden und ob man nicht in Zukunft die Anhäufung kultureller Veranstaltungen (drei in zwei Tagen) entzerren könne. Hierzu erklärte Bürgermeister Bartels, dass er sich darum kümmern wolle. Beim Tagesordnungspunkt (TOP) drei informierte Susanne Brakelmann über Fußwegprobleme, Rampen am Isernhägener Damm und den Bebauungsplan Münkelshof. Für die gute Unterstützung bei den Verschönerungsmaßnahmen an der Scherenbosteler Straße sagte sie der Gemeindeverwaltung, bei der Sitzung vertreten durch Christian Rudatus, ihren besonderen Dank. Des Weiteren wies Brakelmann darauf hin, dass das Volkshochschulhaus nahezu fertiggestellt und in Nutzung sei. Zur Sprache kamen auch die Malerarbeiten im Bürgerhaus, zwingend erforderliche Baumaßnahmen an den Mauern der Kirche sowie verschiedene Termine für den Ortsrat: unter anderem das Dorfpokalschießen, der Volkstrauertag am 13. November, und die Seniorenweihnachtsfeier am 2. Advent. Nachdem unter TOP vier die Verwaltung nichts mitzuteilen hatte, kam es mit TOP fünf zur Verabschiedung der ehemaligen Ortsratsmitglieder Anja Krüger, Heidemarie Heinzelmann, Andrea Giese und Manfred Homann. Die bisherige Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann überreichte Urkunden und Blumen und sprach allen ihren persönlichen Dank aus. Außerhalb des Protokolls ergriff anschließend Rainer Gerth als Bissendorfer Bürger das Wort, bedankte sich bei den bisherigen Ortsratsmitgliedern für ihre Arbeit und schenkte jedem eine Rose. Es folgte die Verpflichtung aller Mitglieder des neu gewählten Ortsrates durch Susanne Brakelmann: Horst Menze (Grüne), Guido Barke (CDU), Dirk-Friedrich Schnehage (CDU), Susanne Kopp (CDU), Christiane Killig (SPD), Fritz Schöning (SPD), Christa Bogenschütz (SPD) und Walter Wilke (SPD). Brakelmann selbst wurde anschließend von Fritz Schöning verpflichtet. Als Vertreter des Bissendorfer Ortsrates in der 1951 gegründeten Henstorf-Stiftung, einer mildtätigen und gemeinnützigen Einrichtung zur Unterstützung kultureller Bestrebungen und Förderung der Kinder und Jugendlichen in Bissendorf, wurden Fritz Schöning und Susanne Brakelmann einstimmig benannt. Zum Abschluss der Ortsratssitzung sprach der neu gewählte Ortsbürgermeister unter TOP elf, Anfragen an die Verwaltung, unter anderem schlechte Fahrbahnmarkierungen, einen stark bewachsenen Grünstreifen, den Abriss des „islamischen Hotels“ sowie die Fahrbahnerneuerung zwischen Wennebostel und Bissendorf an. Mit einem Gruppenfoto des neuen Bissendorfer Ortsrates endete die harmonisch verlaufende öffentliche Sitzung nach etwa einer Stunde.