Für andere im Einsatz

Ute Weiß (rechts) holt den kleinen Hund ihrer Nachbarin Lisa Tepper jetzt regelmäßig zum Spazierengehen ab, damit die alte Dame nicht so viel nach draußen muss.

Auch Gassi gehen ist Nachbarschaftshilfe

Elze (awi). Wie vielfältig Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona sein kann, zeigt das Beispiel von Ute Weiß aus Elze und ihrer Familie. Neben ihrem Einsatz bei der Einkaufshilfe von Kirchengemeinde und Freiwilligenagentur hilft Ute Weiß auch ihre 88-jährige Nachbarin Lisa Tepper, indem sie mit ihrem Hund Gassi geht.
„Der kleine Bommel wedelt schon immer mit dem Schwänzchen wenn mein Sohn und ich oder einer von uns beiden erscheint. Leckerlies werden auch für den Ausflug eingepackt und los gehts“, schmunzelt Ute Weiß. Auch wenn Bommel sich erst nur schwer von seinem Frauchen trennt, klappt es nach ein paar Metern schon ganz gut und er ist dann auch mit seinen Gassigehern zufrieden. „Diese Aktion führt zudem dazu, dass mein 15-jähriger Sohn auch mal an die frische Luft kommt“, meint Ute Weiß zufrieden.
Neben Joggen, das beide zusammen als Ersatzsport eingeführt haben, stellt das Gassi-Gehen auch ein neues Familienritual dar. Dieser Nachbarschaftsdienst tut also beiden Parteien gut, zumal beim Abholen und Wiederbringen von Bommel auch mit dessen Frauchen immer geklönt wird.