Für Chancengleichheit in der Bildung

SPD-Landtagskandidat Rüdiger Kauroff stellt sich bei SPD-AG 60 plus vor

Wennebostel (awi). Bei der nächs-ten Landtagswahl im Januar 2013 will er Amtsinhaberin Editha Lorberg von der CDU herausfordern, die den Wahlkreis seit 2003 direkt gewonnen hat. Am Montagnachmittag stellte sich SPD-Landtagskandidat Rüdiger Kauroff aus Garbsen bei der SPD-AG 60 plus in Wennebostel vor. Der Vater zweier erwachsener Kinder, der eine Dienststelle der Post in Hannover-Anderten leitet, ist seit 45 Jahren Mitglied der Feuerwehr in Garbsen, hat dort 20 Jahre die Jugendfeuerwehr geführt, ist dort seit 1996 Ortsbrandmeister. In die SPD trat Kauroff 2004 ein. Dem Rat der Stadt Garbsen gehört er seit 2006 an, ist mittlerweile stellvertretender Bürgermeister und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD. Im Landtag möchte er die Bildungspolitik verändern, damit alle Kinder gleiche Chancen bekommen. „Mein Ziel ist eine kinderfreundliche Gemeinschaft“, erklärte Kauroff in seinem Beitrag, nachdem ihn der Vorsitzender der SPD-AG 60 plus, Wolfgang Bayer, herzlich begrüßt hatte. Bildung präge das Leben von der Jugend bis ins Alter. Die soziale Herkunft habe darauf immer noch erheblichen Einfluss. Kauroff sprach von großem Nachholbedarf beim Krippenausbau, sprach sich gegen das von der CDU geplante Betreuungsgeld und die Förderung der kindlichen Frühbildung aus und betonte, eine qualitativ hochwertige Ganztagsbetreuung der Kinder stehe für die SPD an erster Stelle. „Die Diskriminierung der IGS muss abgeschafft werden, ebenso der Zwang zur Fünfzügigkeit, auch drei- und vierzügige Integrierte Gesamtschulen müssen zugelassen werden“, forderte der SPD-Kandidat. Aktuell habe er den Langenhagener SPD-Landtagsabgeordneten Marco Brunotte darauf angesetzt, die beantragte Oberstufe für die IGS Wedemark so schnell wie möglich durchzusetzen. Die SPD beabsichtige im Fall einer Regierungsübernahme nach der Landtagswahl 2013 aber nicht, Schulformen wieder abzuschaffen: „Wer die Oberschule hat, kann sie behalten.“ Kauroff versprach zudem seinen Einsatz für Verbesserungen im Gesundheitssystem und in der Pflege. Dazu gehörten stabile Beiträge und einheitliche Leistungen.