Gedenkfeier für konfessionslose Verstorbene

Besinnlich war es bei der Gedenkfeier in der Friedhofskapelle.
Mellendorf. Totensonntag ist für viele Angehörige der Tag, an dem sie in die Kirche gehen und ihrer Verstorbenen gedenken. Aber was sollen die Menschen machen, deren Verstorbene keiner Konfession angehören?! Für diese Angehörigen bietet das Familienunternehmen Schustereit Bestattungen seit mehreren Jahren eine Möglichkeit in einer Gedenkfeier ihren Verstorbenen zu gedenken.
Am letzten Sonntag kamen wieder 100 Angehörige in die Friedhofskapelle Mellendorf, wo die Gedenkfeier für konfessionslose Verstorbene stattfand. Nach der Begrüßung von Tim Schustereit nahm die Trauerrednerin Frau Schmidt die Angehörigen mit auf eine Gedenkreise. Zum Ende wurden die Namen der Verstorbenen von Jennifer Jungk und Familie Schustereit verlesen und für jeden eine Kerze entzündet, die die Angehörigen im Anschluss mit nach Hause nehmen konnten. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Herrn Andreas Hagemann auf der Gitarre begleitet. „ Man merkt durch diese Gedenkfeier wie wichtig es ist, den Trauernden eine Möglichkeit des Gedenkens zu geben. Manche Angehörige kommen jedes Jahr.“ meinte Bernd Schustereit. Er gab weiterhin zu bedenken, dass viele Menschen heutzutage bei einer Bestattungsvorsorge mit dem Wunsch zu ihm kommen, in einer pflegeleichten Grabstelle bestattet zu werden, so dass Hinterbliebene möglichst wenig Pflegeaufwand, aber doch einen Ort der Erinnerung haben. „Das ist durch die vielen Möglichkeiten auf den örtlichen Friedhöfen oft sehr gut umzusetzen. Die vielen Menschen, die im Anschluss an die Gedenkfeier die Gräber ihrer Verstorbenen besuchen, zeigt wie wichtig der Friedhof als Ort der Begegnung ist“. „Die Gedenkfeier wird auch im nächsten Jahr wieder stattfinden und vielleicht traut sich dann auch der ein oder andere Angehörige die Gedenkfeier zu besuchen, deren Verstorbener nicht durch unser Bestattungshaus betreut wurde, denn zu dieser Gedenkfeier sind alle gerne gesehen.“ betonte Tim Schustereit.