Gemeinde ehrt Europawahlhelfer

Bürgermeister Helge Zychlinski (von rechts) mit den mit einer Ehrennadel ausgezeichneten Wahlhelfern Guido Barke (hintere Reihe von rechts), Anke Neumann, Annegret Hogh, Katja Peters und Hannelore Winkel sowie (vorne von links) Wolfgang Sobanski, Elisabeth Wöbse, Christian Giesecke und Heidemarie Achilles. Foto: A. Wiese

Bürgermeister betont den Wert freier demokratischer Wahlen

Bissendorf (awi). Bereits 2017 dankte die Gemeinde Wedemark den zahlreichen Menschen, die die Bundestags- und Europawahl mit ihrem Engagement in den Wahlvorständen erst möglich gemacht haben. Auch zur Europawahl 2019 sind wieder viele Menschen dem Aufruf nachgekommen. 147 Wahlhelfer waren deswegen am Montag ins Bürgerhaus in Bissendorf zu einer Feierstunde eingeladen worden. Natürlich kamen nicht alle Eingeladenen. Die, die da waren, erielten vom Bundesinnenminister Urkunden für ihren Einsatz. Darüber hinaus haben sich 13 Wahlhelfer schon fünfmal in Wahlvorständen bei bundesweiten Wahlen engagiert und erhielten dafür eine Ehrennadel. Anwesend waren davon Heidemarie Achilles aus Gailhof, Guido Barke aus Bissendorf, Christian Giesecke aus Scherenbostel, Annegret Hogh aus Mellendorf, Anke Neumann aus der Wedemark, Katja Peters aus der Wedemark, Wolfgang Sobanski aus Bennemühlen, Hannelore Winkel aus Negenborn und Elisabeth Wöbse aus Wennebostel. Bürgermeister Zychlinski bedankte sich sehr herzlich bei allen Beteiligten: „Freie und demokratische Wahlen sind das Herzstück der Demokratie. Sie haben dafür ein verantwortungsvolles Ehrenamt übernommen. Ohne Ihren persönlichen Einsatz, unter Zurückstellung eigener Interessen, wäre es nicht möglich, demokratische Wahlen durchzuführen. Sie geben der Demokratie ein Gesicht.“
Der Bürgermeister erklärte, in diesem Land funktioniere die Demokratie noch gut, und das gebe ihm ein gutes Gefühl bei den Wahl. In Deutschland brauche es keine Wahlautomaten und in der Wedemark keine Verpflichtungen, um Wahlhelfer zu generieren. Freie demokratische Wahlen seien eine kostbare Errungenschaft. Gerade in der Demokratie hielten viele Bürger die Demokratie hoch und eine Teilnahme an Wahlensorge für das Funktionieren der Demokratie. Die Wahlhelfer in den 20 Wahllokalen der Wedemark übten ein sehr verantwortungsvolles Amt aus, lobte Zychlinski. Er rief die ehrenamtlichen Wahlhelfer dazu auf, andere zu motivieren, ebenfalls mitzumachen. Bei Knabbereien, einem Glas Sekt und netten Gesprächen klang der Abend aus.