Gemeindebrandmeister wieder verpflichtet

Gemeindebrandmeister Michael Hahn hat sich am Montagabend für weitere sechs Jahre als Gemeindebrandmeister verpflichtet. Bürgermeister Tjark Bartels dankte ihm für seinen Einsatz, Fachbereichsleiter Jürgen Auhagen übergab einen Blumenstrauß, den Hahn gleich an seine Frau weiterrreichte. Foto: A. Wiese

Bürgermeister Tjark Bartels dankt Michael Hahn für bisheriges Engagement

Bissendorf (awi). Der Rat hat am Montagabend einstimmig der Ernennung von Michael Hahn zum Gemeindebrandmeister mit Wirkung vom 6. Juni zugestimmt. Für Hahn ist dies die dritte Amtszeit. Er war im Februar in der Gemeindekommandositzung mit großer Mehrheit bei nur zwei Neinstimmen und einer Enthaltung wieder gewählt worden. Die Ernennung durch den Rat und den Bürgermeister am Montagabend war jetzt nur noch der formelle Akt.
Bürgermeister Tjark Bartels betonte Hahns Verantwortung für die gesamte Wedemärker Wehr und die strategische Planung. Er fülle einen wichtigen Posten aus, strich der Bürgermeister heraus und dankte dem Gemeindebrandmeister für sein großes Engagement. Hahn seinerseits bedankte sich für das Vertrauen, das ihm erneut ausgesprochen worden sei. Er werde gerne weiterhin der Feuerwehr Wedemark Stimme verleihen, im Sinne der Bürger und der Feuerwehr und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem Rat.
Zu Beginn der Ratssitzung hatte sich die Bissendorferin Heike Wolf in der Fragestunde nach einer Baumschutzsatzung für private Grund-
stücke in Bissendorf erkundigt. Mit der von Alt-Bürgermeisterin Annemarie Döpke erteilten Antwort, es gebe für Bissendorf lediglich eine Baumschutzsatung für die Bäume auf den öffentlichen Flächen am Kummerberg, war Wolf ganz offensichtlich nicht zufrieden. Bürgermeister Bartels ergänzte, Festschreibungen in Bebauungsplänen und als Einzeldenkmale sicherten einzelne Bäume zusätzlich ab. Die Gemeindeverwaltung sei am Schutz der Bäume ebenfalls sehr interessiert. Wolf erklärte jedoch, sie spreche im Namen vieler Bissendorfer, wenn sie anrege, doch über eine Satzung nachzudenken, die die vielen alten Eichen auf privaten Grundstück-en im Dorf absichere. Der Bürgermeister bot ihr an, sich in der Verwaltung genau zu informieren, was für die Bäume getan werde und Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann bot ebenfalls Gespräche an. Das selbe Angebot unterbreitete sie dem Bissendorfer Günter Baustian, der eine Einbahnstraßenregelung für die Heinrich-Henstorf-Straße forderte. Im offiziellen Teil stimmt der Rat erneut der Verlängerung der Vereinbarung mit der Region Hannover über die Wahrnehmung der Aufgaben der Tagespflege zu. Die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf führte aus, dass es hier durch die Förderpolitik des Landes Verändrungen gebe. Die SPD-Fraktin brachte ihren Antrag für ein Konzept für ein Familien- und Seniorenzentrum im Haus am Teich ein (das ECHO berichtete), das jetzt im Fachausschuss Jugend, Senioren und Soziales beraten werden soll. Unter dem Punkt Anfragen stellte die CDU diverse Anfragen zu Aufwendungen für externe Beratungsleistungen in verschiedenen Bereichen, außerdem zu Auftragsvergaben und deren Verteilung in den zurückliegendenJahren auf das Bundesgebiet und die Landkreise beziehungsweise die Region Hannover. Auch wollte sie wissen, nach welchen Kriterien bei der freien Vergabe die Auswahl der Auftragnehmer erfolgt sei. Daraufhin ergänzte die SPD den Fragenkatalog der Opposition folgendermaßen: „Wie hoch ist der bis 2006 aufgelaufene Sanierungsstau in gemeindeeigenen Gebäuden insgesamt und wie hoch ist die Auftragssumme von Beratungsdienstleistungen im Zusammenhang mit dem Sanierungsstau? Wie viele Auftragsvergaben gehen auf einstimmige Beschlüsse von Rat und/oder VA zurück oder wurden einhellig im VA gefordert oder unterstützt und wie hoch war die Auftragssumme für diese Beratungen insgesamt?“