Großes Lob für SoVD Wedemark

Die Vorsitzende Monika Hoffmeister (Mitte) ehrte für zehnjährige Mitgliedschaft im Sozialverband Joachim (von links) und Christa Brandt, Holger, Heinrich und Ilse Klesper sowie Cornelia und Frank Lindow. Rechts die Stellvertretende Kreisvorsitzende des Sozialverbands, Annemarie Weibel. Foto: A. Wiese

Kreisvorsitzender bezeichnet Wedemark als „Vorzeigeortsverband"

Wennebostel (awi). Vor einem Jahr hat Monika Hoffmeister den Vorsitz des Ortsverbandes Wedemark des Sozialverbandes übernommen – und bereits jetzt bei der Jahreshauptversammlung am Sonnabend im Gasthaus Bludau in Wennebostel großes Lob vom Kreisvorsitzenden Klaus Wedemeier aus Burgdorf geernet, der mit der zweiten Kreisvorsitzenden Annemarie Weibel nach Wennebostel gekommen war. 50 Mitglieder bei der Versammlung – für den Ortsverband Wedemark sei das eine Selbstverständlichkeit, für den Sozialverband insgesamt leider schon lange nicht mehr, so Wedemeier, der mit seiner Stellvertreterin gerade von der Tagung der Bezirksarbeitsgemeinschaft des Sozialverbandes aus Hannover nach Wennebostel kam. Wedemeier bedankte sich bei Monika Hoffmeister und ihrem Vorstand für die engagierte Arbeit. Dieser Ortsverband sei von einem schwierigen zu einem „Vorzeigeortsverband" geworden. Und das liege am Vorstand. Wedemeier berichtete von einem neuen Geschäftsstellenleiter des Sozialverbandes in Vollzeit in Burgdorf und einer neuen Sozialberaterin und dass Ratsuchende bei einem Anruf in Burgdorf jetzt automatisch an das Mitarbeiterservicetelefon durchgestellt würden. Der Ortsverband Wedemark habe im Januar 622 Mitglieder gehabt, das sei ein Plus von 74 Mitgliedern. "Wir sind ein starker Verband, der auch in der Politik gehört werden sollte. Wir haben richtig Ahnung von Barrierefreiheit und Inklusion und wollen keinen Stillstand mehr", betonte der Kreisvorsitzende. Das werde sich auch mit dem neuen Logo manifestieren, das der Sozialverband 2020 vorstellen werde.
Als stellvertretende Gemeindebürgermeisterin sprach Bissendorfs Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann ein Grußwort und überbrachte Grüße aus Rat und Verwaltung. Es sei sehr gut, dass es den Sozialverband in der Wedemark als stabile Vertretung Hilfesuchender gebe. Für viele sei es in der heutigen Zeit, gar nicht so einfach, Hilfe zu finden. Auch Brakelmann freute sich über die gut besuchte Hauptversammlung. Das sei heute leider nicht mehr die Regel, betonte auch sie. Und sie rief die Mitglieder auf: "Der Vorstand braucht Ihre Unterstützung. Seid immer bereit, für den anderen einzustehen!" Als Ortsbürgermeister von Wennebostel und zugleich auch im Namen seines Elzer Kollegen Jürgen Benk begrüßte auch Achim von Einem die Versammlungsteilnehmer herzlich. Selbst ehrenamtlich tätig schätze er das Engagement des Sozialverbandes hoch ein. "Es ist wichtig, denen eine Stimme zu geben, dei es nicht können oder wollen, weil sie es nicht gewohnt sind, im Vordergrund zu stehen", erklärte von Einem. Der Sozialverband zeichne sich durch sein Kümmern um die Menschen aus. Seine lange Geschichte spreche für die Anerkennung in der Gesellschaft.
In ihrem ersten Jahresbericht seit ihrer Wahl berichtete Monika Hoffmeister von der Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr: Einer Information über Sport im Alter, über den Therapiegarten in Mellendorf, der SoVD-Auftaktveranstaltung in Hannover, vom Sommerfest im Waldkater, der Präsentation beim Bissendorfer Sonntag, Infos zu mehr Sicherheit im eigenen Zuhause, der Fahrt nach Höxter zum Kloster Corvey und der Übernahme des Ortsverbandes Fuhrberg. So sei der Ortsverband Wedemark trotz des Ausscheidens von 31 Mitgliedern um 56 neue und damit vier Prozent gewachsen. Geehrt wurden für zehnjährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde und einem Glas Honig Christa und Joachim Brandt, Heinrich, Holger und Ilse Klesper sowie Cornelia und Frank Lindow. In ihrem Schlusswort bedankte sich die Vorsitzende Monika Hoffmeister für den Beistand im letzten Jahr, den Kalender des Sozialverbands zu füllen. Gemeinsam wolle man sich Mühe geben, noch viele Dinge zu erleben und sich weiterzubilden. Frauenrente sei ein großes Thema, dem sich der Sozialverband in 2019 widmen wolle. In ihrer nächsten Versammlung in vier Wochen hören die Mitglieder jedoch zunächst einmal einen Vortrag von Heike Prendel über hauswirtschaftliche Hilfe.