Grüne im Gespräch mit Rakebrandt

Fruchtbarer Austausch zu umweltrelevanten Themen

Wedemark. Die Sommerpause nutzen Angela Klingrad und Wilhelm Lucka von der GRÜNEN Ratsfraktion, um sich im persönlichen Gespräch mit René Rakebrandt, seit Jahresbeginn neuer Umweltschutzbeauftragter der Gemeinde Wedemark, über die gegenwärtigen Schwerpunkte seiner Arbeit zu informieren. Wie bei vielen Mitarbeitern der Verwaltung steht zur Zeit die verwaltungsinterne Vorbereitung des Haushaltes, mit dem die Weichen für das kommende Jahr gestellt werden, im Vordergrund. Die Vertreter der GRÜNEN zeigten sich zufrieden, dass der Umweltschutzbeauftragte wesentliche Impulse ihrer bisherigen Ratsarbeit aufgegriffen hat und als Handlungsziele in den nächsten Haushalt setzen will. „Der dramatische Verlust der Artenvielfalt ist gerade in diesem Jahr in den Brennpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Da ist die sukzessive Realisierung eines Biotopverbund, die naturnahe Gewässerentwicklung und die ökologische Aufwertung der Wegeseitenränder genau das, was auf Gemeindeebene dagegen getan werden kann und auch getan werden muss. Auch die zukünftigen Ausgleichsflächen für die anstehenden neuen Baugebiete bieten eine Chance für wirkungsvollen Naturschutz, wenn die Flächen entsprechend sorgfältig in Richtung Entwicklung von Artenvielfalt behandelt werden,“ so die Erwartung der GRÜNEN. Für alle diese Aufgaben sollen auch ausreichend Mittel in den Haushalt eingestellt werden. Ein besonderes Augenmerk will Rakebrandt auch auf das öffentliche Grün im Inneren der Siedlungen legen. Hier liegt noch einiges an Potential brach.
In Sachen Klimaschutz sind die Handlungsoptionen der Gemeinde trotz vieler sinnvoller Maßnahmen in den letzten Jahren noch nicht ausgereizt. Hier kann mehr getan werden, zeigen sich die GRÜNEN überzeugt. Insbesondere sind die Möglichkeiten regenerativer Energiegewinnung noch nicht ausreichend erschlossen. Zu diesem Thema werden die GRÜNEN entsprechende Initiativen ausarbeiten.
Insgesamt sehen sie das erste Gespräch mit dem neuen Umweltschutzbeauftragten als fruchtbaren Austausch zu den umweltrelevanten Themen der Gemeinde.