Grüne setzen auf Windenergie

Spitzenkandidatin Hermine Rüfer will zweiten Windpark

Wedemark (awi). Die Windenergie steht hoch im Kurs, meint die Spitzenkandidatin der Wedemärker Grünen für den Gemeinderat, Hermine Rüfer, und erinnert: „Wir Grünen haben 2010 im Rat den Antrag gestellt, einen zweiten Windpark auszuweisen. Daraufhin hat die Verwaltung das Gemeindegebiet auf geeignete Flächen hin untersucht und 31 mögliche Standorte für Windräder kartiert, davon 23 Klein- und Kleinstflächen." Die Investoren ständen in den Startlöchern und aus der Bundespolitik komme Druck, die alternativen Energien zügig auszubauen, so Rüfer. Sie hat daher konkrete Vorstellungen: „Wir schlagen vor: 1). Die Verwaltung wird gebeten, bei der Region Windmessungen für aussichtsreiche oder gefragte Standorte zu veranlassen. 2) Auf Grund dieser Meßdaten kann die Gemeinde Standorte auswählen. 3) Die Region wird ersucht, noch vor Ausarbeitung des Regionalen Raumordnungsprogramms diese Standorte als Vorranggebiet für Windenergie auszuweisen.“ Dann könne die Gemeinde mit der Bauleitplanung beginnen. Und wann wird das erste Windrad sauberen Strom liefern? Ein Projektplaner habe gesagt „Ein Schlüssel für beschleunigte Verfahren ist eine hohe Zustimmung vor Ort", so Rüfer. Daher müssten Landwirte und Investoren möglichst viele ins Boot zu holen: Nachbarn, Naturschützer, Jagdpächter,Vogel- und Fledermausschützer. „Je mehr, desto besser", meint Rüfer, die sich für Windenergie in der Wedemark stark machen will.