Grundsteinlegung mit Symbolcharakter

Bei bestem Wetter erfolgte am 14.Juli 2020 die Grundsteinlegung für die zum Teil mit Fördermitteln ausgestatteten Sozialwohnungen im Baugebiet Diersrahe in Bissendorf.

Im Baugebiet Diersrahe entstehen geförderte, bezahlbare Wohnungen

Bissendorf (awi). Das war ein dem Bürgermeister wichtiger Termin am Dienstag bei der Grundsteinlegung für die Mehrfamilienhäuser im Baugebiet Diersrahe in Bissendorf. Unterschiedliche Generationen und soziale Schichten sollen künftig ein gemeinsames Dach über den Kopf erhalten. In der Dr.-Hellmut-Hahn-Straße einsteht ein offenes Wohnquartier mit vier zweigeschossigen Gebäuden. Von den insgesamt 30 Wohneinheiten, mit Wohnungsgrößen von 49 bis 129 Quadratmetern Wohnfläche sind zwölf Wohneinheiten als geförderter sozialer Wohnungsbau und vier Wohneinheiten als uneingeschränkt rollstuhlgerechte Wohnung konzipiert. Die Gartenlandschaft und die gemeinschaftlich genutzten Räumlichkeiten im Kellergeschoss sorgen für Kommunikation im Quartier. Eine Tiefgarage wird beide Gebäudeteile erschließen und auch auf diesem Weg deren barrierefreie Erreichbarkeit über Aufzugsanlagen und den Zugang in jede Wohnhausebene ermöglichen. Die Tiefgarage ist durch die Wohnhäuser überbaut beziehungsweise oberirdisch begrünt. Oberhalb der Tiefgaragenrampe befindet sich ein etwa 40 Quadratmeter großer Müll- und Abstellraum, der ebenerdig erschlossen ist. Sowohl in der Tiefgarage als auch in den Carportanlagen werden Ladestationen für KFZs oder zwei Räder angeordnet.
Die Planung für das Projekt der Bauherren Remmer und Heger liegt in den Händen des Architekturbüros von Carsten Krüger. Der hatte seinen ersten Entwurf aus dem Frühjahr 2018 noch einmal modifiziert, nachdem die Gemeinde Wedemark mehr und kleinere Wohnungen gefordert hatte. Im Februar letzten Jahres standen die neuen Pläe, im Mai unterschrieben Thorsten Heger und Stefan Remmer bei der Gemeinde den Kaufvertrag für das Grundstück und im Oktober lag die Baugenehmigung vor, berichtete Remmer bei der Grundsteinlegung am Dienstag, die zuvor zweimal verschoben worden war, einmal wegen Dauerregen, das zweite Mal aus terminlichen Gründen. Die Bauherren bedankten sich für die sehr gute Kooperation mit der Verwaltung und betonten, dass es ihnen sehr wichtig sei, das Bauvorhaben mit Firmen aus der Region zu verwirklichen. „Es macht Sinn, Wirtschaftswachstum regional stattfinden zu lassen“, betonte Remmer. Bürgermeister Helge Zychlinski erinnerte daran, dass das Baugebiet Diersrahe das erste Gebiet sei, dass die Gemeinde über ihre eigene Bau-und Entwicklungsgesellschaft vermarktet habe. Die Bedingungen für die Vergabe der Grundstücke seien eindeutig formuliert worden. Sozial geförderten Wohnungsbau habe es jahrzehntelang in der Wedemark nicht mehr gegeben. Doch der Markt gebe das her. Mit einem zinslosen Kredit vom Land, einem direkten Zuschuss von der Region und guten Bedingungen von der Gemeinde entstünden jetzt geförderte Wohnungen in Bissendorf.