Gruppenleiterwechsel

Abschied bei der Selbsthilfegemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige in der evangelischen Kirche Mellendorf/Hellendorf

Wedemark. Nach langem Überlegen und einigen Gesprächen hat sich Heinz-Friedel Querfeld entschlossen, zum 31. Dezember 2013, nach mehr als 34 Jahren die Gruppenleitung, der von seiner Frau und ihm als Blau-Kreuz-Gruppe Mellendorf gegründeten und am 1. Januar 2011 in Selbsthilfegemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige umbenannten Gruppe, abzugeben.
Die vielen guten Kontakte und Begegnungen mit engagierten Menschen haben Heinz-Friedel Querfeld immer viel Freude gemacht. Er hofft, dass es ihm gelungen ist, dies in dem was er tat und wie er gearbeitet hat, auszudrücken. Er hat vieles umgesetzt und sich nie vor Unannehmlichkeiten gedrückt. Natürlich konnte nicht alles in Gesprächen und Verhandlungen zu einem guten Ergebnis gebracht werden. Es ist und war schön für Heinz-Friedel Querfeld zu erleben, wie gut und positiv die Zusammenarbeit mit Hauptberuflichen aus unterschiedlichen Ämtern und Behörden sich ergeben hat. Die Gruppenmitglieder haben ihm immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Die suchtkranken Menschen und deren Angehörigen standen für Heinz-Friedel Querfeld im Mittelpunkt. Viele Geschichten und Schicksale, die ihm anvertraut wurden, nimmt Heinz-Friedel Querfeld in sein weiteres Leben mit. Er hat in den drei Jahren Selbsthilfegruppe die Saat in den Boden gebracht, wie Heinz-Friedel Querfeld weiter berichtet, nun ist es an der Zeit, dass etwas daraus gemacht wird. Denn so eine Saat muss sorgfältig behütet, gedüngt, gewässert und von Unkraut frei gehalten werden, nur so kann sie aufgehen und gedeihen. Großer Dank geht auch an seine Frau, so Querfeld weiter, die immer Verständnis für diese Arbeit aufgebracht hat. Genauso großer Dank geht an das Gruppenmitglied Wilhelm für seinen stets unermüdlichen Einsatz zum Wohl der SHGM. Der größte Wunsch von Heinz-Friedel Querfeld ist es, dass es die SHGM noch viele Jahre geben wird. Neue Ansprechpartner der Selbsthilfegemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige in der evangelischen Kirche Mellendorf/Hellendorf sind Albert Effinghausen, Telefon (0 50 71) 12 55, und Klaus Hein, Telefon (0 51 30) 92 53 85.