Gut besuchter Neujahrsempfang im MOORiZ

Jochen Pardey (links) begrüßt zum Neujahrsempfang des Vereins Bürger für Resse. Foto: B. Stache

Unterhaltsames Programm mit Reden, Musik und Puppenspiel

Resse (st). Langeweile kam beim Neujahrsempfang des Vereins Bürger für Resse am Sonntagmittag im MOORiZ (Moorinformationszentrum) nicht auf. Dafür hatte der Vereinsvorsitzende Jochen Pardey mit seiner kurzweiligen Rede und einem abwechslungsreichen Programm gesorgt. Nach kurzem Rückblick auf ein Jahr erfolgreicher Vereinsarbeit – mit hohem Rückhalt in der Resser Bevölkerung – dankte der Vorsitzende den Vereinsmitgliedern für ihre ehrenamtliche Arbeit. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei das von den Mitgliedern organisierte Kulturprogramm ein, „das zu einer festen Größe in unserem Ort geworden ist“, so Pardey. Dank richtete er auch an die Region Hannover und die Gemeinde Wedemark, „ohne deren Unterstützung unsere Arbeit im MOORiZ nicht denkbar wäre.“ Den Blick nach vorne gewandt erklärte Jochen Pardey: „Der Moorerlebnispfad, der zur Ergänzung unserer Ausstellung geplant ist, soll von diesem Jahr an erstellt werden: Finanziert durch öffentliche Zuschüsse und Sponsorengelder, die wir als nunmehr gemeinnütziger Verein einwerben können.“ Der Verein Bürger für Resse wolle auch mit den Planungen zur Neugestaltung des Dorfmittelpunktes vorankommen. Entsprechende Mittel seien im Gemeindehaushalt vorgesehen, erläuterte Pardey den Gästen, unter ihnen die stellvertretende Bürgermeisterin Rebecca Schamber, die beiden Fraktionschefs Rudi Ringe (CDU) und Helge Zychlinski (SPD), Pastor Thomas Hirschberg sowie die Vertreter des Ortsrates und der örtlichen Vereine und Organisationen. Rebecca Schamber bedankte sich für die Einladung, überbrachte Grüße von Rat und Verwaltung und schloss mit lobenden Worten an die Vereinsmitglieder: „Sie können mit Recht stolz sein auf das, was Sie bisher in Resse geleistet haben.“ Es folgte muntere Musik von „Ressesession“, einer lockeren Gruppierung Musikbegeisterter, der auch Resses Ortsbürgermeister Jörg Woldenga (Gitarre und Gesang) angehört. Der Aufforderung zum Mitsingen folgten zunächst nur wenige der zirka 90 Gäste, die sich angeregter Unterhaltung erfreuten. Schriftführerin Renate Kolb stellte das aktuelle Veranstaltungsprogramm vor: Die Filme „Das Schwein von Gaza“ am 24. Februar und „Die Wand“ am 24. März jeweils um 20 Uhr beim „Kino im MOORiZ“, Eintritt 3 Euro, sowie die beiden Malworkshops mit Ines Brunotte am 16. Februar von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr. Mit einer Kostprobe aus ihrem Stück „Teufel, Tod und Käsehäppchen“ machten die beiden Handpuppenspielerinnen Regina Keyser und Anja Bienert-Born sowie die Musiker Jörn Gosewisch und Herbert Germer vom hannoverschen Puppentheater „Capriola“ Appetit auf die Vorstellung am Samstag, 29. März, um 19 Uhr im MOORiZ. „Unsere Chefin und dritte Handpuppenspielerin Constanze Reichardt wird dann auch dabei sein“, versicherte die Gruppe. Renate Kolb hatte das Capriola-Programm „Teufel, Tod und Käsehäppchen“ mit den Worten vorgestellt: „Feinsinnig, humorvoll, unterhaltsam und möglicherweise nahrhaft…“. Damit eröffnete sie auch das Buffet.