„Gut für den Ort und die Dorfgemeinschaft“

Schulleiterin Ira Rohrig freute sich über das Flachgeschenk und die Gratulation von Ortsbürgermeister Hartmut Pflüger. Foto: A. Wiese

Hellendorfer Grundschule feierte gestern ihr zehnjähriges Wiederbestehen

Hellendorf (awi). Eigentlich sind zehn Jahre ja noch kein so gewichtiger Grund zum Feiern – wenn aber – getreu dem Motto ,Tot gesagte leben länger‘ – das zehnjährige Wiederbestehen einer bereits geschlossenen Grundschule gefeiert wird, ist das etwas anderes.
Thomas Fitzner von der Landesschulbehörde, die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf, Ortsbürgermeister Hartmut Pflüger, Fördervereinsvorsitzender Tom Strubeln und die Elternratsvorsitzende Ursula Dillinger – sie alle gratulierten gestern Mittag Schülern, Lehrern und Schulleitung der Grundschule Hellendorf, die es seit 2001 offiziell wieder als eigenständige Schule gibt. Die kleine, aber feine, gut funktionierende Schule sei wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung und die Lernerfahrung, aber auch wichtig für die Dorfgemeinschaft, betonten die Gäste. Die Wiedereröffnung der Grundschule, die zuletzt als Außenstelle der Grundschule Mellendorf, genutzt worden war, sei nicht unumstritten gewesen, hatte die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf nachgelesen, die selbst erst seit fünfeinhalb Jahren in der Gemeinde Wedemark ist und die Wiederanfänge vor zehn Jahren daher nicht selbst miterlebt hatte. Die damalige Ratsmehrheit habe die Neueröffnung der Grundschule und den Anbau von Turnhalle, zwei Klassenräumen und Verwaltungstrakt durchgesetzt, so Beckedorf, und die Schulinspektion 2007 habe belegt: mit Erfolg.