Gymnasium und IGS führen erste gemeinsame Skifahrt durch

Viel Spaß hatten die Teilnehmer bei der ersten gemeinsamen Skiwoche von IGS und Gymnasium.
Wedemark. Vom 20. bis zum 28. Januar fand die erste gemeinsame Skiwoche der IGS und des Gymnasiums statt. Sechst- und Siebklässler aus beiden Schulen waren eingeladen, sich in Geheimnisse des Skilaufs einführen zu lassen oder sich – bei Vorliegen einschlägiger Erfahrungen –- weiter in dieser Sportart ausbilden zu lassen. Während das Gymnasium inzwischen auf eine sechsjährige Erfahrung mit solchen Kursen zurückblicken kann, war es für die IGS Neuland.
Das Ahrntal in Südtirol war das Ziel der Reise, nicht weit von den Dolomiten entfernt, aber 1.000 Kilometer von der Wedemark. Entsprechend anstrengend war die Fahrt, 14 Stunden auf der Straße und dann noch über Nacht. Müde, aber voller Erwartungen traf man am nächsten Morgen am Ziel der Reise ein.
Die Unterkunft war schnell bezogen, der ungewohnt niedrige Standard der Unterkunft war schnell vergessen, was auch am reichhaltigen und leckeren Frühstück lag. Am ersten Tag ist immer viel zu organisieren: Die Skipässe müssen abgeholt werden und das Skimaterial muss für die meisten Kinder ausgeliehen werden. Am frühen Nachmittag aber war alles erledigt, die Gruppen wurden je nach Leistungsstand zusammengestellt, und die Anfänger machten hinter dem Haus ihre ersten Gehversuche (genau genommen sind dies Hinfall- und Aufstehversuche).
Für die nächsten sechs Tage waren nun Ulrike Knapp. Oliver Nickel und Dennis Herrmann von der IGS sowie Margrit Anders, Katharina Behrens und Wolfgang Stegemann vom Gymnasium für Lernerfolg und Spaß gleichermaßen verantwortlich.
Wenn man von kleineren Blessuren und blauen Flecken absieht, war die Woche ein voller Erfolg. Die guten Skiläufer waren nicht mehr zu bremsen und einige Anfänger waren am Ende in der Lage, die Abfahrt (vom Berg ins Tal) über eine sogenannte schwarze Piste durchzustehen. Das soll schon was heißen, sind doch die schwarzen Pisten im Allgemeinen sehr schwierig zu befahren, da sehr steil und häufig buckelig. Außerdem gibt es dazwischen immer wieder vereiste Stellen. So verwunderte es nicht, dass sich allgemein große Zufriedenheit mit dem Erreichten einstellte. Der gute, d.h. trockene und reichlich vorhandene Schnee sowie die Sonne taten ein Übriges.
Nach einer langen, immer wieder von Staus unterbrochenen Rückfahrt traf die Reisegruppe am späten Samstagabend müde, aber glücklich wieder in Mellendorf ein. Die beiden Lehrerteams waren sich sicher, dass dies nicht die letzte gemeinsame Fahrt beider Schulen war.