Hallmann lobt Jugendkunstschule

Waren schnell auf einer Wellenlänge: Bernd Tschirch, Leiter der Jugendkunstschule (r.) zeigte CDU-Bürgermeisterkandidat Dirk Hallmann (l.) die Räume der JuKu im alten Bademeisterhaus. Foto: A. Wiese

„Engagement von Schulleitung, Dozenten und Vorstand imponiert mir sehr“

Mellendorf (awi). Auf seiner Rundreise durch die Einrichtungen und Institutionen der Wedemark machte sich CDU-Bürgermeisterkandidat Dirk Hallmann auch ein Bild von der Jugendkunstschule. Schulleiter Bernd Tschirch und Vorstandsmitglied Frank Felgner em-pfingen Hallmann und seine Begleiter Karen Drews, Hanne Fahnemann und Daniel Leide im alten Bademeisterhaus und erläuterten die Schwerpunkte der Arbeit der Jugendkunstschule. Alle 40 Jugendkunstschulen in Niedersachsen arbeiten nach gemeinsamen Statuten. Bei der JuKu Wedemark ist das Kursprogramm das Kerngeschäft. Daneben gibt es die intensive Zusammenarbeit mit Schulen und Kindertagesstätten. Tatsache sei, dass sich auch das normale Kursangebot in Richtung Schule verschiebe. Ganztagsschule und Nachmittagsunterricht seien dafür verantwortlich, dass die Kurse immer später begännen. Dritter Schwerpunkt ist die Projektarbeit. Aushängeschild dafür sind das gerade im Herbst letzten Jahres abgeschlossene Projekt „Kinderrechte mal 16“, das die Jugendkunstschule zusammen mit ihren Partnern in beeindruckender Weise als Folgeprojekt für die „Straße der Kinderrechte“ durchgezogen habe. „Mit welchem Engagement Schulleitung, Dozenten und Vereinsvorstand schon über so viele Jahre in nahezu gleicher Zusammensetzung die Geschicke der Schule lenken, imponiert mir sehr“, so CDU-Bürgermeisterkandidat Dirk Hallmann nach dem informativen Gespräch. Er werde die Jugendkunstschule als Bürgermeister nach Kräften unterstützen. Und er könne sich auch vorstellen, dass die Gemeinde der Jugendkunstschule noch mehr als bisher schon mit Personal und Gerät unter die Arme greifen könne. Hallmann begrüßte, dass mittelfristig mit dem Haus am Sande nach dem Umbau neue Räume für die Jugendkunstschule in Aussicht ständen. Dass für das neue Programm der Jugendkunstschule, das in Kürze startet, bereits nach wennigen Tagen 200 Anmeldungen eingegangen seien, spräche eine deutliche Sprache, wie akzeptiert die Kinder- und Jugendkunstschule seit 25 Jahren in der Wedemark sei.
Bernd Tschirch berichtete, dass die Jugendkunstschule jetzt auch schon im Krippenbereich aktiv sei. Das Projekt „Starke Kinder durch Kunst“ sei auf eine sehr gute Resonanz gestoßen, die Ausstellung der Bilder beim Kunstverein imago sei super besucht gewesen. Hallmann lobte die Idee dieser Art der öffentlichen Präsentation. Kinder seien genauso stolz wie ihre Eltern und Großeltern, wenn sie die Chance hätten, ihre Werke öffentlich darzustellen. Durch Kunst könne man das Selbstbewusstsein der Kleinen entwickeln und stärken, waren sich Tschirch und Hallmann einig. Auf die Frage des Bürgermeisterkandidaten, ob denn schon wieder Projekte in Planung seien, antworteten Tschirch und Felgner, nach dem großen Kinderrechte -Projekt nehme der Arbeitskreis gerade eine schöpferische Pause für sich in Anspruch, „aber Ideen haben wir genug!“