Halloween auf dem Landmarkt gefeiert

Bunte Halloweenbilder malten die Kinder am letzten Donnerstag auf dem Landmarkt und freuten sich anschließend über eine Tüte mit Keksen von der Bäckerei Springhetti oder der Backstube Bundschuh. Foto: A. Wiese

Jetzt beginnt die Zeit des stillen Gedenkens und der Grabgestecke

Bissendorf (awi). Wenn der 31. Oktober – also Halloween – schon ein Donnerstag ist, konnten sich die Marktbeschicker des Landmarkts in Bissendorf natürlich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, zumindest so ein bisschen Halloween zu feiern. Und die Besucher nahmen es begeistert an – zumal auch das Wetter mitspielte. Der Markt war noch ein bisschen besser besucht als sonst: Ein Ankündigung im ECHO hatte zuvor auf die geplante Aktion hingewiesen. Die Besucher stöberten in der großen Auswahl an Kürbissen der Marktbeschicker und kauften Zierkürbisse für die Herbstdeko, aber auch Speisekürbis für Kürbissuppe und eingelegten Kürbis. Wie toll Kürbissuppe mit Ingwer und Kürbiskernöl schmecken kann, konnte man am Stand von Landmarkt-Koch Torsten Bornemann in der Praxis ausprobieren. Und zum Aufwärmen war die leckere Kürbissuppe auch gut geeignet. Nebenan bei Sebastian Manstein gab es Halloween-Crepes. Und Frau Neumann von der Gärtnerei Koch hatte Kürbiskuchen gebacken und bot kleine Stücke zur Verkostung an. Die Kinder malten derweil eifrig Halloween-Bilder und holten sich dafür ein Tütchen Kekse bei der Bäckerei Springhetti oder der Backstube Bundschuh ab. Kürbisse leuchteten von den Bildern und Halloween-Fratzen.
Doch jetzt ist die Kürbiszeit auch schon wieder vorbei und andere Schwerpunkte halten auf dem Landmarkt Einzug. Wenn der erste Frost da war, werden die Gräber auf dem Friedhof für den Winter vorbereitet. Dazu gehört eine Grabdecke aus Fichte oder Tanne. Darauf kommt dann ein Waldgesteck. Hier hat die Gärtnerei Koch aus Lindwedel ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Sie bietet die Waldgestecke in verschiedenen Größen, Formen, Farben und Gestaltungstechniken an. Da gibt es zum Beispiel „allseitige Gestecke“, runde oder Wandgestecke, Moosteile, die mit Islandmoos oder zusätzlich mit Tanne verziert sind oder Grabsträuße flach zum Hinlegen oder aber als runder Strauß für die Vase. Ebenfalls gern gekauft werden Waldkränze aus Fichte oder mit Blautanne gebunden und mit einer Kopfgarnierung verziert. Aber auch zarte, filigrane Gestecke mit Engeln und mit einem Hauch von Sisal oder Rebe geschmückt gehören zum Repertoire der Esperker Gärtnerei mit dem Verkaufsgeschäft in Lindwedel. Die Gärtnerei Koch bietet individuell die Gestecke nach den Wünschen ihrer Kunden an. Auf dem Landmarkt in Bissendor werden die Kunden jeden Donnerstag-nachmittag von Frau Neumann bedient. Sie berät Ratsuchende gerne, welches Gesteck zu der jeweiligen Grabstelle passt. Man kann aber auch schöne Herbstschalen mit Waldmaterialien dekorieren und auf den Balkon oder die Terrasse stellen. Zur Heide und Gaulterien passen wunderbar Zapfen, Moos, Pilze und andere Materialien aus dem Wald. Frau Neumann von der Gärtnerei Koch kennt sich hiermit bestens aus und freut sich auf viele Gespräche.