„Handy: lieb und teuer“

Schülerinnen und Schüler aus der 7c der Realschule Wedemark zeigen ihr Plakat zu den erarbeiteten Themen.

Projekttag an der Realschule Wedemark

Mellendorf. Mitarbeiter Jonas Mehmke und Jens Fortmann von der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen in Hannover führten in den Klassen 7a, 7b und 7c einen besonderen Projekttag an der Realschule Wedemark durch. „Handy: lieb und teuer“ hieß das Motto an diesem Tag. Die Schüler erarbeiteten an diesem Tag von der ersten bis zur fünften Stunde zu Themen wie „Was kann richtig teuer werden?“, nämlich im Internet surfen ohne Flatrate, viel telefonieren ohne Flatrate, ins Ausland telefonieren sowie Klingeltöne, Spiele, Apps und Musik herunterladen. Nicht nur wie man Kosten vermeiden kann, war Thema im Unterricht, sondern auch was man alles Verbotenes mit dem Handy machen kann und was man gegen Handy-Gewalt tun kann.
Die Mitarbeiter der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen in Hannover sprachen mit den Schülern über die Vor- und Nachteile von Festverträgen oder Prepaidkarten, über Premium SMS, mit der man zum Beispiel bei Castinshows mit abstimmen kann sowie über Cybermobbing.
In der sechsten Stunde wurden die Schüler der 6c in den Klassenraum der 7c eingeladen. In Kurzreferaten zu den erarbeiteten Fragestellungen gaben die Siebtklässler ihr erworbenes Wissen an die sechste Klasse weiter.
Zum Abschluss traten die Mädchen gegen die Jungen der 6c an. Franziska Stettnisch aus der 7c stellte 20 Quizfragen rund ums Handy, wie zum Beispiel „Was ist eine wichtige Funktion für kostenlose Datenübertragung?" Mit einem knappen Vorsprung von zwei Punkten gewannen die Mädchen der 6c.
Bei einer abschließenden Befragung der Schüler der 7c bestätigten alle, dass es ein interessanter Vormittag mit neuen Informationen über Kostenfallen und den Umfang mit Handy-Gewalt gewesen sei. Alle Schüler der sechsten und siebten Klassen erhielten ein Infoheft zum Thema.