Hartmut Bauer Feuerwehrmann des Jahres

Ortsbrandmeister Jochen Pardey bedankte sich bei den ehemaligen Ortsbürgermeistern Jürgen Kowahl und Susanne Brakelmann. Foto: A. Wiese
 
Jörg Pardey (M.) verabschiedete Wilhelm Erdmann (l.) und Heinrich Dedecke. Foto: A. Wiese

Bissendorfer Feuerwehr blickt auf 38 Einsätze und 5964 Dienststunden zurück

Bissendorf (awi). Wer meint, dass alle Feuerwehrversammlungen gleich sind, der irrt. Nur bei der Bissendorfer Feuerwehr wird beispielsweise der Feuerwehrmann des Jahres gekürt. Das ist für 2011 Hartmut Bauer. Er bekommt den von der Firma Dreßen gestifteten Pokal, weil er sich besonders um den Aufbau der Administration und EDV im Gefahrgutbereich verdient gemacht hat. „Besondere Kameraden, die sich besonders einsetzen, sollen besonders geehrt werden“, erklärte Ortbrandmeister Jörg Pardey. Schade nur, dass Hartmut Bauer bei der Jahreshauptversammlung der Bissendorfer Wehr am Sonnabend nicht da sein konnte. Er bekommt den Pokal jedoch nachgereicht. Der andere feuerwehrinterne Wanderpokal, der vom Ehrenbrandmeister Heinz Keese gestiftete Fritz-Keese-Wanderpokal mit 25 Euro Inhalt für die erfolgreichste Gruppe in 2011 ging an die Gefahrgutgruppe für ihre hervorragende Arbeit und Motivation. Aber damit waren die Übergabezeremonien noch lange nicht beendet. Mit einem dicken Dankeschön verabschiedete Pardey Heinrich Dedecke aus seiner Funktion als Schulklassenbetreuer und Wilhelm Erdmann als Schießwart. Ihre Nachfolger sind Hartmut Bauer beziehungsweise Hans-Jürgen Gutowski. Ein Dankeschön vom Ortsbrandmeister in Form eines kleinen Glaspokals gab es auch für Jürgen Kowahl und Susanne Brakelmann als ausgeschiedene Ortsbürgermeister von Scherenbostel und Bissendorf. Pardey bedankte sich ausdrücklich für die sehr gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren, gab aber gleichzeitig auch seiner Zuversicht Ausdruck, dass die Feuerwehr auch mit den Nachfolgern Fritz Schöning für Bissendorf und Gerd Dolle für Scheren-
bostel vertrauensvoll zusammenarbeiten werden. Fritz Schöning und Scherenbostels stellvertretende Ortsbürgermeisterin Marion Brüggemann-Behnke unterstrichen dies in ihren Grußworten ebenfalls ausdrücklich. Befördert wurden Hans-Jürgen Gutowski, René Krüger und Jost-Simon Rathjen zu Feuerwehrmännern, Georg Kissing, Christian Kunisch, Hendrik Rawe und Lars Roschern zu Oberfeuerwehrmännern und Nathalie Marth und Annika Morcinek zu Oberfeuerwehrfrauen, Iris Kolkmann zur Hauptfeuerwehrfrau, Timo Wille zum Löschmeister und Andreas Morcinek zum Hauptlöschmeister. Geehrt wurden vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister Jens Kahlmeyer beziehungsweise dem neuen Abschnittsleiter Horst Holderith Edwin Futter für 50 Jahre, Gerhard Jungnickel für 40 Jahre, Hans-Heinrich Stechmann und Wilhelm Erdmann für 40 Jahre (aktiv) und Jörg Klemm für 25 Jahre (aktiv). Ebenfalls 40 Jahre in der Feuerwehr, aber am Sonnabend nicht anwesend war Hans Niekamp. Aus der Feuerwehr Bennigsen wurde Katja Dannenberg, aus der Feuerwehr Adensen Martin Hebgen übernommen. Neu aufgenommen wurde Daniela Nörder. Ein ausdrückliches Dankeschön von Ortsbrandmeister Pardey, aber auch von Ausbildungsleiter Dirk Schütte galt den Bissendorfern, die der Feuerwehr im letzten Jahr Gelände beziehungsweise Gebäude für Ausbildungszwecke zur Verfügung stellten. Besonders profitierte die Wehr von einem Abbruchhaus, das während der Übungen der Atemschutzgeräteträger noch komplett eingerichtet war und so optimale Bedingungen bot. Auch die anderen Funktionsträger gaben einen kurzen Überblick über die Jahresaktivitäten. Die Stärke der Wehr benannte Pardey mit 71 Aktiven Ende 2011, 23 Alterskameraden, 23 in der Jugendabteilung, 17 im Fanfarenzug und 526 fördernden Mitgliedern. Bürgermeister Tjark Bartels bedankte sich in seinem Grußwort für den engagierten Einsatz der Bissendorfer Feuerwehr und die gute Kameradschaft untereinander: „Einfach großartig, wie ihr das managt!“ Pastor Biesalski brachte im Namen der Henstorf-Stiftung eine gute Nachricht mit: Die Jugendfeuerwehr erhält wieder einen Zuschuss von 750 Euro.