Heimatmuseum öffnet wieder

Nur mit Holzkreuz kommt man ins Museum. Es dürfen immer nur fünf Besucher gleichzeitig drin sein. Foto: Gemeinde Wedemark

Ab morgen ist der Gang durch die Ausstellung möglich

Bissendorf. Die Landesregierung hat mit Beginn dieser Woche die strengen Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelockert. Das Richard-Brandt-Heimatmuseums Wedemark öffnet am morgigen Sonntag, 17. Mai, deshalb wieder die Hauptausstellung für die Öffentlichkeit.  In der Zeit des Corona-Lockdowns musste auch der Richard-Brandt-Heimatmuseum seine Türen für Besucher schließen. Jetzt hat die Landesregierung erlaubt, die Museen in Niedersachsen wieder zu öffnen. Das Team des Heimatmuseums Wedemark hat nicht lange gezögert und gemeinsam ein Konzept erarbeitet, das eine Öffnung der Hauptausstellung schon am kommenden Wochenende ermöglicht. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden am Sonntag, den 17. Mai von 15:00 bis 18:00 Uhr Interessierte empfangen. Die Öffnung erfolgt allerdings unter Auflagen. „Es dürfen maximal fünf Personen gleichzeitig ins Museum. Um das im Blick zu haben, erhält jede Besucherin und jeder Besucher am Eingang eines von fünf Holzkreuzen. Ohne so ein Kreuz erhält niemand Zugang zum Museum“, erläutert Peter Schulze, Vorstandsmitglied des Museums-Fördervereins. „Beim Verlassen des Museums werden die Kreuze wieder zurückgelegt.
Auch die Tour durch die Ausstellung ist festgelegt, um zu vermeiden, dass sich die Gäste unkontrolliert über den Weg laufen – eine Einbahnstraßenregelung sorgt für den nötigen Abstand. Vor den Vitrinen schreibt die Verordnung der Landesregierung vor Vitrinen und Ausstellungsstücken ebenfalls einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen fest. „Unser Personal wird darauf achten, dass die Museumsbesucherinnen und -besucher stets ausreichende Distanz wahren“, verspricht Peter Schulze. Es würden auch Möglichkeiten für die Händehygiene geschaffen.
Bürgermeister Helge Zychlinski begrüßt die Pläne des Teams. „Ganz herzlichen Dank für Ihren Einsatz und Ihr Bemühen, ein Stück weit museumspädagogische Normalität in unserer Gemeinde einkehren zu lassen“, übermittelte er den engagierten Helferinnen und Helfern.
Das Kavaliershaus bleibt bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen. In den engen Räumen könne man nicht gewährleisten, dass sich die Gäste nicht zu nah kommen, erklärt Schulze.