Heimatstube legt wieder los

General-Wöhler-Stiftung hofft auf Spenden

Bissendor/Burgwedel. Mit einer Autorenlesung beginnt die Heimatstube in Burgwedel ihre diesjährigen Veranstaltungen. Am Mittwoch, 11. Mai, ab 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr, wird Dr. Petra Mensing aus ihrem Buch über ihre Großtante Minna „Seid alle herzlich gegrüßt, eure Minnie“ in der Heimatstube lesen. Der Eintritt kostet zehn Euro. Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich bei Jürgen Veth, Telefon (0 51 39) 37 35 oder per E-Mail an jue.veth@htp-tel.de.
Handschriftliche Notizen, Bríefe und persönliche Erlebnisse – das war die Basis für Petra Mensings Buch über die Lebensgeschichte ihrer Großtante Minna Faltin (1901-2001). Durch umfangreiche, mehrjährige Recherche konnte die Autorin noch viele weitere Details dieser (weltum-)spannenden Familiengeschichte zu Tage fördern. Besucher der Lesung können mit der Autorin zusammen um die Welt reisen: von Hannover-Linden über Bissendorf nach Santo Domingo, Kuba bis in die Vereinigten Staaten und der Lebensgeschichte einer resoluten Frau folgen, die früh zur Waise wurde, ihr Leben selbst in die Hand nahm und etwas von der Welt sehen wollte. Diese Einstellung hat sie über viele Stationen bis in die glitzernde Welt der Stars im berühmten Waldorf-Astoria in New York geführt, dem seinerzeit größten Hotel der Welt. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Autorin: https://petramensing.jimdofree.com/
Am 2. Juli folgt auf dem Gelände der Heimatstube das CDU-Hoffest. Details hierzu werden demnächst bekannt gegeben. Fest terminiert sind auch bereits die am 26. und 27. November 2022 stattfindenden Adventslesungen mit Kaffeetafel, die von „Krimiförster“ Christian Oehlschläger, Pastor Jens Blume und Jürgen Veth gestaltet werden.
Vorgesehen für den Herbst, aber noch nicht terminiert, sind die Lichtbildervorträge „Meineworth-Viertel“ und „Post- und Ansichtskarten“ von Jürgen Veth über das alte Großburgwedel zurück bis ins 19. Jahrhundert 
Zusätzliche Infos gibt es unter www.heimatstube-grossburgwedel.de .
Mit dem Erhalt eines positiv testierten Prüfungsberichts hat die General-Wöhler-Stiftung ein schwieriges Wirtschaftsjahr 2021 erfolgreich abgeschlossen. Mit einiger Sorge blickt der Stiftungsvorstand jedoch in die nächsten Monate, da für dieses Jahr erneut reduzierte Einnahmen aus Zinszahlungen erwartet werden. Grundlage dafür sind unter anderem weitere, fällig gewordene festverzinsliche Anleihen, die nicht wieder verzinst angelegt werden können, sondern zusätzlich noch 0,5 Prozent Strafzinsen (von den Banken „Verwahrentgelte“ genannt) auslösen. Eine Kompensation der Verluste mit Kursgewinnen aus Investmentfondsanlagen ist angesichts schwieriger Börsenentwicklungen (belastende Faktoren sind unter anderem der Ukraine-Krieg und die Inflationsentwicklung) auch nicht zu erwarten. Der Vorstandsvorsitzende Jürgen Veth befürchtet daher, dass die Unterstützungsleistungen für die derzeit 22 bedürftigen Personen aus Großburgwedel und Meitze, die von der Stiftung monatlich bedacht werden, nicht analog der letzten Jahre geleistet werden können, da die Ausgabenseite ausschließlich aus Erträgen des Stiftungsvermögens bestritten werden darf. Besonders bitter ist diese Situation zudem dadurch, dass die zu unterstützenden Personen angesichts immenser Preissteigerungen (insbesondere für Energie- und Lebenshaltungskosten) zukünftig finanziell noch stärker belastet werden und daher Hilfe benötigen, die von den Sozialämtern nicht vollständig geleistet werden kann. Der Stiftungsvorstand sieht sich daher erstmals in der Situation auf diesem Weg öffentlich um Spenden zur Unterstützung bedürftiger Mitmenschen zu bitten, die auf das Konto der General-Wöhler-Stiftung mit der IBAN DE 07 2505 0180 0910 2909 46 bei der Sparkasse Hannover überwiesen werden können. Selbstverständlich erteilt die Stiftung eine steuerabzugsfähige Spendenbescheinigung.