Hoppenstedt beeindruckt vom Bürger-Engagement

CDU-Bundestagskandidat Hendrik Hoppenstedt (4. v. r.) beim Rundgang mit dem Verein Bürger für Resse mit Nikolaus Thater, Ingo Sievers, Karl-Heinz Müller, Hannelore Gabel, Willi Körber, Jessica Borgas, Rudi Ringe und Editha Lorberg.

Informativer Rundgang durch Resse mit Markt, Ärztehaus und MoorIZ

Resse. Der Besuch des Vereins „Bürger für Resse“ war noch mal ein besonderes Anliegen des CDU-Bundestagskandidaten Dr. Hendrik Hoppenstedt. Auftakt war nach dem Treffen vor dem Frischmarkt Pagel, den eine aus dem Bürgerverein heraus entstandene Genossenschaft dem Händler verpachtet hat, ein Rundgang durch das Dorf mit dem Verein Bürger für Resse, der derzeit 525 Mitglieder stark ist. Bei dem Rundgang Richtung Moorinformationszentrum führte der Weg vorbei am Ärztehaus. In dem ehemaligen Sparkassengebäude, das der Verein Bürger für Resse gekauft hat, ist jetzt eine Gemeinschaftspraxis untergebracht. Auslöser für die Initiative war, dass es keinen Arzt mehr vor Ort gab, da die vorherige Ärztin altersbedingt aufgehört hatte, erfuhr Hoppenstedt. Der Umbau des Gebäudes zur Praxis sei durch viele Spenden der Bürger ermöglicht worden. Nächste Station war das MoorIZ, das Moorinformationszentrum der Region Hannover, gebaut aus Mitteln des Konjunkturpakets 2. Der Verein Bürger für Resse betreibt das MoorIZ ehrenamtlich. Es ist an fünf Tagen in der Woche geöffnet.Hoppenstedt konnte sich an Stellwand und Modell einen Überblick über die Dimensionen der Moore um Resse herum machen. Unterwegs auf dem Rückweg zum Frischmarkt Pagel fragte Hoppenstedt auch nach kommunalen Resser Strukturen. Vor allem interessierte ihn, ob die Grundschule vor Ort gesichert sei. Hannelore Gabel vom Bürgerverein berichtete stolz, dass diese momentan sogar zweizügig sei. Vereinsmitglied Karl-Heinz Müller erläuterte das Projekt Seniorenwohnungen, das neben dem Frischmarkt mit 16 Wohnungen in zwei Bauabschnitten entstehen soll. Baubeginn ist spätestens im Frühjahr nächsten Jahres. Der Verein Bürger für Resse hat sich für die Firma Wiebe als Bauträger entschieden. Für die Wohnungen gebe es bereits 30 Bewerber als Kaufinteressenten, größtenteils Resser Bürger. Ziele bei allen Projekten des Vereins sei es, die Infrastruktur vor Ort zu erhalten und möglichst noch Bürger zum Zuzug zu bewegen. Weitere Neubürger seien enorm wichtig, damit die Strukturen erhalten bleiben könnten. Hoppenstedts Fazit nach diesem informativen Besuch: „Beim Treffen mit den „Bürgern für Resse“ konnte ich mich davon überzeugen, mit wieviel Engagement vor Ort für ein lebenswertes Dorf gekämpft wird: Mit der Errichtung des genossenschaftlich betriebenen Supermarkts, mit dem zur Verfügungstellen von Räumen für eine Arztpraxis und mit dem ehrenamtlichen Betrieb des Moorinformationszentrums hat Resse zu Recht seinen überregionalen Bekanntheitsgrad. Die Bürgerschaft engagiert sich hier überaus stark und packt selbst an statt abzuwarten und sich den Entwicklungen durch den demographischen Wandel zu fügen.“


Foto: Nikolaus Thater, Ingo Sievers, Karl-Heinz Müller, Hannelore Gabel,
Willi Körber, Hendrik Hoppenstedt, Jessica Borgas, Rudi Ringe, Editha Lorberg