Hubertusjagd 2013 in Brelingen

Master Camill Freiherr von Dungern (rechts) und Sohn Cosimo (links) führen die Niedersachsen-Meute unter den Augen der zahlreichen Zuschauer zur Hubertusjagd 2013 in Brelingen. Foto: B. Stache

Pferde und Reiter folgen der Niedersachsen-Meute

Brelingen (st). Zur Hubertusjagd 2013 des Reit- und Fahrverein (RFV) Brelinger Berg galt es für das springende Feld auf einer 15 Kilometer langen Strecke zirka 25 Hindernisse zu überwinden. „Es war eine gute Jagd mit sehr schöner Streckenführung um den Brelinger Berg und jagdgerechten Hindernissen“, lobte Siegfried Kaminsky aus Großenheidorn, der zum dritten Mal in Brelingen dabei war: „Aber das erste Mal als Pikeur“, freute er sich. Während sich die Reitgesellschaft auf dem RFV-Reitplatz zum Stelldichein versammelte, hatten die zahlreichen Besucher die bereitstehenden Traktoranhänger besetzt, um die Hubertusjagd von ausgewählten Punkten im Gelände verfolgen zu können. Nach dem Signal „Begrüßung“ der Jagdhornbläser des Hegering Wedemark unter Leitung von Klaus Breitkopf hieß der 1. Vorsitzender des RFV, Peter Moser, die Niedersachsen-Meute mit ihrem Master Camill Freiherr von Dungern und seiner Equipage willkommen. Die Equipage führt die Hunde der Foxhound-Meute, hält sie während der Jagd zusammen und hält sie davon ab, falschen Fährten zu folgen. Der RFV-Vorsitzende dankte Tierarzt Dr. Raimund Müller Stephan aus Mellendorf und Dr. Lutz Müller, Allgemeinmediziner aus Resse, für die Begleitung der Jagd, den Traktorfahrern sowie den Grundstückseigentümern und Jagdpächtern für die Bereitstellung des Geländes und allen, die an den Vorbereitungen zur Hubertusjagd beteiligt waren. Jagdherr Martin Börgel aus Vesbeck stellte anschließend die Einteilung der Felder vor: Ein springendes Feld, angeführt von Karl-Hermann Alt, ein nicht springendes Feld unter Führung von Carolin Engehausen und ein Besucherfeld, das Heiner Hollmann führte. Camill Freiherr von Dungern bedankte sich bei Peter Moser, „der Jahr für Jahr bereit ist, diese Jagd durchzuführen“. Nachdem der Master die Niedersachsen Meute und Equipage vorgestellt hatte, legte Jagdherr Börgel gemeinsam mit Elrike Hemme aus Sprockhof und Hans-Dieter Rohrig aus Altenwahlingen die Schleppe. Cosimo von Dungern führte die Niedersachsen-Meute über die neun Schleppen lange Strecke. Der Master, sein Vater, folgte ihm mit gebührendem Abstand. In der kleinen Sandkuhle an der Bennemühler Straße gab es für die 65 Reiter und Pferde eine längere Pause – Getränke und Brötchen wurden auch von den Zuschauern gerne angenommen. „Das war eine tolle Jagd. Brelingen ist einzigartig“, urteilte Cosimo von Dungern. Erstmals in Brelingen dabei war der Hagenburger Reiter Patrick Kaminsky auf Zeus: „Ich bin im ersten Feld mitgeritten. Es war eine ausgesprochen gute Jagd, der Boden war trocken und sandig, die Sprünge fest. Mein Zeus ist gut gesprungen“, erklärte er nach erfolgreicher Rückkehr. Die Jagdvesper hatte das Brelinger Restaurant Saloniki im Saal des Schützenhauses vorbereitet: Bei Grünkohl mit Bregenwurst, Kassler und Kartoffeln fiel die Jagdkritik von Jörg Isernhagen sehr positiv aus – auch Master Camill Freiherr von Dungern fand lobende Worte zur Brelinger Hubertusjagd 2013.