„Ich sehe was, was du nicht siehst"

Interkommunale Zusammenarbeit: Die Wirtschaftsförderinnen aus Burgwedel und Wedemark veranstalteten einen Workschop für Kleinunternehmen.

Workshop für lokale Unternehmen im Bürgerhaus

Bissendorf. Kürzlich fand in der Wedemark der Workshop zum Thema Digitalisierung – „Ich sehe was, was du nicht siehst“ statt. Eingeladen hatten die Wirtschaftsförderungen der Stadt Burgwedel und der Gemeinde Wedemark als Kooperationsprojekt mit der Wirtschafsförderung der Region Hannover. „Digitalisierung ist kein Schlagwort, mit dem sich nur große Unternehmen beschäftigen müssen“, mahnte Wedemarks Wirtschaftsförderin Antonia Hingler. Sie und ihre Kollegin aus Burgwedel hatten deshalb je vier Unternehmerinnen und Unternehmer aus beiden Gemeinden zu einem Digitalisierungs-Workshop eingeladen. Das Ziel der Veranstaltung: Die teilnehmenden Betriebe sollten sich mit der eigenen digitalen Sichtbarkeit auseinandersetzen. „Es ist uns wichtig mit diesem Pilotprojekt zu zeigen, dass es für jedes Unternehmen die Möglichkeit gibt, Digitalisierung für sich gewinnbringend zu nutzen.“ ergänzt Anja Hansch als Wirtschaftsförderin der Stadt Burgwedel.
Die Stärken/Schwächen-Analysen der Unternehmen standen an diesem Abend im Mittelpunkt. Daraus wurden Ideen entwickelt, welchen Plattformen den größten Mehrwert erzielen können, so dass am Ende die eigene digitale Sichtbarkeit optimiert wird.
Wichtig war den Wirtschaftsförderinnen vor allem auch der Austausch der Unternehmen untereinander. „Man kann viel Wissen mitnehmen, wenn man weiß, wie andere in einer ähnlichen Situation agiert haben“, ergänzt Julia Thalbach von simficient, die als Referentin den Teilnehmern zum Thema zur Seite stand.
Unterstützt wurde der erste Workshopabend dieser Art auch von der Region Hannover. Dr. Sara Safari vom dortigen Team Wirtschaftsförderung freut sich darüber, dass die erste Veranstaltung von den Teilnehmern so gut bewertet wurde. „Dies ist für uns ein Zeichen, dass wir als Wirtschaftsförderungen hier eine wichtige Unterstützungsleistung anbieten können“.
Ein weiterer Termin ist bereits in Planung. Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können sich bei den lokalen Wirtschaftsförderinnen melden und Themenwünsche aus dem Bereich Digitalisierung einbringen.