IGS Wedemark schneidet überdurchschnittlich gut ab

Vor allem in Mathematik und den Naturwissenschaften herausragende Ergebnisse

Wedemark. Die Ergebnisse des im Jahr 2018 deutschlandweit durchgeführten IQB-Bildungstrend wurden den teilnehmenden Schulen nun mitgeteilt. Unter anderem nahm auch der damalige neunte Jahrgang der IGS Wedemark daran teil. Getestet wurden die Kompetenzen in den naturwissenschaftlichen Bereichen Mathematik, Biologie, Chemie und Physik. Erwähnenswert ist dabei, dass der teilnehmende Jahrgang der erste inklusive Jahrgang der IGS Wedemark war und somit die gesamte Bandbreite des Leistungsspektrums an dieser Studie teilgenommen hat, so die IGS Wedemark in einer Pressemitteilung.
Die Durchführung des Tests ist so standardisiert, dass die Schüler sich inhaltlich darauf nicht vorbereiten konnten, darüber hinaus wurden die Testgruppen von Externen betreut. Somit sind die Ergebnisse tatsächlich vergleichbar und für die IGS sehr erfreulich.
Neben den Kompetenzen wurde auch erfasst, wie zufrieden die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Schule sind. Auf einer Skala von 1 (unzufrieden) bis 4 (äußerst zufrieden) erreichte die IGS den Wert 3.33 und liegt damit deutlich über dem Vergleichswert aller Neuntklässlerinnen und Neuntklässler in Deutschland.
Aus den Ergebnissen kann man interpretieren, dass das Konzept der IGS Wedemark allen Schülern – sowohl den leistungsschwächeren als auch den leistungsstärkeren – den Zugang und Erwerb der erforderlichen Kompetenzen in Mathematik und in den Naturwissenschaften in hohem Maße ermöglicht.
In der Studie gibt es die Möglichkeit des Vergleichs der IGS Wedemark mit den anderen Gesamtschulen niedersachsen- beziehungsweise deutschlandweit. Aber auch den Vergleich mit Gymnasien, die in Jahrgang 9 bereits kaum noch Schülerinnen und Schüler haben, die das Abitur nicht erreichen werden, muss die IGS Wedemark nicht scheuen.
In allen sieben Bereichen (Mathematik, Biologie Fachwissen, Biologie Erkenntnisgewinnung, Chemie Fachwissen, Chemie Erkenntnisgewinnung, Physik Fachwissen und Physik Erkenntnisgewinnung) erreichten die Schülerinnen und Schüler unserer IGS im Mittelwert bis zu 40 Punkte mehr als der Durchschnitt aller IGSen in Deutschland. Dass die Werte im Vergleich mit den Gymnasien geringer sind, ist auf die heterogenen Lerngruppen der IGS zurückzuführen. Es kann sich sehen lassen, dass die IGS Wedemark nicht weit unter dem Mittelwert der Gymnasien in Deutschland liegt.
Der fächerübergreifende Unterricht in den Naturwissenschaften scheint also die Kompetenzen der Schülerschaft eher zu festigen als ein epochaler Unterricht an den Gymnasien. (epochal – Das Fach wird nur halbjährlich unterrichtet, z.B. im 1. Halbjahr Klasse 8 und dann wieder im 2. Halbjahr Klasse 9). Das gute Abschneiden im IQB-Bildungstrend zeigt auch, dass der engagierte Unterricht des Kollegiums der IGS Wedemark auf die Schülerinnen und Schüler abgestimmt ist und sie somit gut vorbereitet sowohl in die Oberstufe gehen können als auch die erworbenen Kompetenzen in den späteren Ausbildungen einbringen können.
Die IGS Wedemark ist breit aufgestellt, um ihre Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu fordern und wird sich auch trotz und wegen des guten Abschneidens beständig weiterentwickeln, um den hohen Standard, der an dieser Schule herrscht, zu halten und noch weiter zu verbessern. Für Interessierte hier der Link zum Gesamtbericht des IQB-Bildungstrends:https://www.iqb.hu-berlin.de/bt/BT2018/Bericht.