„In der Wedemark noch viel gestalten“

CDU-Bürgermeisterkandidat Dirk Hallmann stellte sich bei der Jungen Union vor

Wedemark (awi). Die „große CDU“ hat sich schon für ihn entschieden. Seit Samstagabend hat CDU-Bürgermeisterkandidat auch die Versicherung der Jungen Union Wedemark, dass sie ihn im Bürgermeisterwahlkampf bis zum 9. Februar mit voller Kraft unterstützen wird. Und nicht nur die Wedemärker: Im vollbesetzten Versammlungsraum sicherten auch die Vorsitzenden der Jungen Union aus Burgwedel, Neustadt und Isernhagen inklusive Kreis- und Bezirksvorstand Hallmann ihre uneingeschränkte Unterstützung zu. Die Wedemärker JU-Vorsitzende Kons-tanze Giesecke hatte das Wort gleich nach der Eröffnung der Versammlung und der Begrüßung der Anwesenden an den Bürgermeister-Kandidaten weitergegeben. „Als ich den Slogan las – JU Wedemark – ohne uns läuft nichts – war mir klar, da muss ich früh hin“, stieg Hallmann ein. Die Junge Union sei bezirksweit gut aufgestellt. „Respekt, wieviele junge Leute bereit sind, für uns zu arbeiten“, betonte Hallmann. Kurz ging er noch einmal auf den Werdegang seiner Kandidatur ein, die sehr spät und auch für den CDU-Vorstand überraschend gekommen sei. „Ich habe mich schon früh mit dem Gedanken getragen, in der Wedemark als Bürgermeister zu kandidieren, als ich hörte, dass der Wedemärker Bürgermeister als Landrat in Hameln-Pyrmont antritt, aber ich wollte erst sicher sein, dass er wirklich geht und habe daher bis nach der Stichwahl damit gewartet, bei der Gemeindeverbandsvorsitzenden Editha Lorberg anzurufen“, erklärte Hallmann. Doch dann habe er erfahren, dass er zu lange gewartet habe: der Vorstand habe sich bereits für einen Kandidaten entschieden. „Eine Kampfabstimmung gegen den designierten Vorstandskandidaten wollte ich nicht.“ Doch dann hörte er nur drei Tage vor der Versammlung, dass es einen weiteren Kandiaten gebe. Das änderte die Situation, Hallmann trat erneut mit dem Vorstand in Kontakt und bei der Mitgliederversammlung seien dann drei engagierte und kompetente Kandidaten ins Rennen gegangen, berichtete er seinen aufmerksamen Zuhörern bei der Jungen Union. In der Stichwahl habe sich dann die Mehrheit der 122 Mitglieder für ihn entschieden. Jetzt freue er sich auf einen kurzen knackigen Wahlkampf, in dem er auf die JU zählen könne. Er bringe neun Monate Wahlkampferfahrung aus dem Landratswahlkampf 2011 in Holzminden, wo er letztendlich in einer SPD-Hochburg gegen die SPD-Kandidatin den Kürzeren gezogen habe. Jetzt sei er „heiß darauf zu beweisen, dass ich so gut als Verwaltungschef bin, wie ich es den Wählern vorher erzähle. Ich möchte unbedingt eine Chance haben, meine Zusagen aus dem Wahlkampf einzulösen“, erklärte Hallmann. Die Wedemark sei eine unglaublich lebens- und liebenswerte Gemeinde, die er aus seiner dreijährigen Zeit als Kommissariatsleiter hier, aber auch als langjähriger Bewohner der Nachbarstadt Neustadt sehr gut kenne, sagte der Erste Polizeihauptkommissar, der aktuell Einsatz- und Streifendienstleiter im Polizeikommissariat Südstadt ist und in Hannover wohnt, einen Umzug in die Wedemark im Falle seiner Wahl aber durchaus in Erwägung zieht und dabei auch seine in Dorfmark arbeitende Lebensgefährtin hinter sich hat. Hallmann berichtete der JU unter anderem von seinen Aktivitäten für den Sozialfonds der Polizei und sein Engagement für traumatisierte Polizeibeamte. In diesem Bereich habe er sich für seine Mitarbeiter nach dem Amoklauf in der Wedemark engagiert, nach dem sich das Mellendorfer Kommissariat von der Führungsebene recht allein gelassen gefühlt habe, erklärte Hallmann und sagte abschließend: „Man kann und muss in der Wedemark noch eine Menge gestalten als CDU-Bürgermeister. Ich würde mich freuen, wenn ich die Chance dazu bekommen würde!“