Indische Pfautauben präsentieren sich in Wiechendorf

Der Vorsitzende des R.G.Z.V. Wedemark Jürgen Brunngräber (v. r.) sowie die beiden Preisrichter Johannes Bergmann und Edmund Schmidt mit Prachtexemplaren Indischer Pfautauben. Foto: B. Stache

Internationale Preisrichter beim Rassegeflügelzüchterverein Wedemark

Wiechendorf (st). Die Sonderschau der Züchter Indischer Pfautauben fand am Wochenende im Wiechendorfer Vereinsheim des Rassegeflügelzuchtvereins (R.G.Z.V.) Wedemark statt. Jürgen Brunngräber, seit 42 Jahren Vorsitzender des Vereins, freute sich über die gute Beteiligung: „Seit vielen Jahren kommen Mitglieder aus Deutschland, den Niederlanden und Ungarn zu dieser Sonderschau in die Wedemark.“ Dieses Mal präsentierten 25 Züchter aus drei Nationen ihre 220 Indischen Pfautauben den interessierten Besuchern, überwiegend Fachpublikum, sowie den vier Preisrichtern. Unter den vielen attraktiven Tieren stellte sich auch die Indische Pfautaube, weiß mit blauem Schwanz, des Züchters André Köhler aus Alsleben/Saale der Jury. Mit ihrem schönen aufgestellten Rad, das dem eines Pfaus ähnelt, und der ausgeprägten weißen Kappe auf dem Kopf erhielt Köhlers „Spitzentier“ bei der Sonderausstellung in Wiechendorf die höchste Bewertung „vorzüglich“ und wurde zugleich als bestes Tier der Ausstellung zum Champion gewählt. Kein Wunder, hatte diese Indische Pfautaube bereits vor vier Wochen in Leipzig die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Im Jahr 1990 wurde in der Wedemark der Sonderverein der Züchter Indischer Pfautauben gegründet, mit heute europaweit 65 Mitgliedern. Zu dessen Ausstellung am Wochenende in Wiechendorf gehörte auch eine Verkaufsschau, bei der über 100 Indische Pfautauben zum Kauf angeboten wurden. Der R.G.Z.V. Wedemark mit seinen 110 Mitgliedern führt seit seiner Gründung jährlich verschiedene Ausstellungen auf Landes-, Kreis- und sogar auf Bundesebene durch. Vom 10. bis 12. Februar 2012 steht beim R.G.Z.V. Wedemark in Wiechendorf die nächste Landes – Ziergeflügelschau mit angeschlossener Kreisschau auf dem Programm: „Unter anderem mit Fasanen, Wildgänsen und Wildtauben aus verschiedenen Kontinenten“, macht Vereinsvorsitzender Jürgen Brunngräber schon jetzt neugierig.