Inklusion auch an Grundschule Elze fördern

Stellten den Jahresbericht der Stiftung für Behinderte der Wedemark vor: Vorsitzender Klaus Lempart (v. r.), zweiter Vorsitzender und Schatzmeis-ter Jürgen Benk sowie Beisitzer Helmut Gierlich. Foto: A. Wiese

Stiftung für Behinderte der Wedemark legt ihren Jahresbericht für 2011 vor

Wedemark (awi). Die Stiftung für Behinderte der Wedemark hat im zehnten Jahr ihres Bestehens bei den alle zwei Jahre stattfindenden Vorstandswahlen ihren Vorstand bestätigt: Klaus Lempart bleibt Vorsitzender, Jürgen Benk zweiter Vorsitzender und Schatzmeister, Ulrike Hormann und Helmut Gierlich Beisitzer. Am Donnerstag stellte der Stiftungsvorstand der Presse seinen Jahresbericht für 2011 vor. Die Einnahmen betrugen 21.134,32, davon Spenden in Höhe von 250 Euro, Mitgliedsbeiträge in Höhe von 432 Euro und Zinserträge in Höhe von 20.452,32 Euro. Die Ausgaben beliefen sich auf insgesamt 7.159,75 Euro, davon für Stiftungszwecke in Höhe von 6.659,71 Euro. Die Vewaltungskosten betrugen 500,04 Euro, davon Depotgebühren der Sparkasse in Höhe von 422,04 Euro, Sparkassen-Card-Gebühren in Höhe von zehn Euro und ein nicht eingelöster Mitgliedsbeitrag einschließlich Rückläufergebühren in Höhe von 68 Euro. Das Stiftungskapital wurde auch im Jahr 2011 erneut aufgestockt und zwar von 540.915 Euro im Jahr 2010 auf 550.000 Euro im Jahr 2011. Das Stiftungskapital ist in zwei Wertpapieranlagen bei der Sparkasse Hannover angelegt. Das Vermögen der Stiftung stieg von 581.406,91 im Jahr 2010 auf 595.381,48 am 31. Dezember 2011. Die Spendenerträge der Stiftung sind nach wie vor sehr gering, im Jahr 2011 nur 250 Euro. Daran habe auch der Flyer, den die Stiftung seit 2010 verteile, nichts geändert, bedauerte Vorsitzender Klaus Lempart. Wer spenden möchte, kann dies auf das Spendenkonto 1070337611 bei der Sparkasse Hannover, Bankleitzahl 25050180, tun. Auch Anträge von Einzelpersonen mit Behinderung aus der Wedemark gingen nur selten ein und von den wenigen müssten einige auf Grund mangelnder Bedürftigkeit abgelehnt werden. In einem Fall hat die Stiftung im letzten Jahr einem Kind einen speziellen Kopfschutzhelm mit 637,84 Euro finanziert. Die Berthold-Otto-Förderschule in Mellendorf erhielt für die Anschaffung von PCs 2.841,48 Euro und einen Zuschuss für die jährliche Klassenfahrt in Höhe von 500 Euro. Im letzten Jahr erfolgte auf freiwilliger Basis in der Grundschule Brelingen die Einführung der sonderpädagogischen Grundversorgung. Dieser erste Schritt zu einer inklusiven Schule war mit Investitionen in die Ausstattung der Schule, wie zum Beispiel die Anschaffung von Lehrmaterialien als Grundlage zur Förderung der Kinder verbunden. Die Stiftung unterstützte diese Investitionen mit insgesamt 2.680,39 Euro (das ECHO berichtete). Für 2012 will jetzt auch die Grundschule Elze einen Antrag auf Einführung der Inklusion stellen und die Stiftung möchte diese Schule dann ebenfalls mit entsprechenden Lehrmaterialien unterstützen, „weil wir Inklusion zu einem unserer Schwerpunkte gemacht haben“, so Lempart und Benk. Dann soll aber Schluss sein. Zwei Grundschulen als Vorreiter der Inklusion zu unterstützen, beurteilt der Stiftungsvorstand als ausreichend. Für das Jahr 2012 ist außerdem eine weitere Unterstützung für die Einrichtung der zweiten integrativen Gruppe im Kindergarten DOMINO in Höhe von 4.000 Euro fest eingeplant. Hier hatte die Stiftung insgesamt eine Zusage über einen Förderbetrag von 10.000 Euro über mehrere Jahre verteilt gemacht, von denen 6.000 Euro bereits geflossen sind. Außerdem soll die Schulfahrt der Berthold-Otto-Schule nach Friedrichstadt und die der Schule Unter den Eichen auf die Tabaluga-Finca von Peter Maffay gefördert werden.