Investition von insgesamt 1,1 Millionen Euro

Schlüsselübergabe: Helge Zychlinski (von links), Gemeindebrandmeister Maik Plischke, Ortsbrandmeister Cord Hanebuth, Jens Tauber und Raffael Sachse (beide Gerätewarte). (Foto: G. Vrobel)

Drehleiter und Katastrophenschutzfahrzeug für Feuerwehr

Wedemark (ok). Die alte Leiter stammt aus dem Jahre 1993 und war 24 Meter lang. Das nagelneue Modell kann bis auf eine Länge von 32 Metern ausgefahren werden, die Aufbauen mussten sogar um 15 Zentimeter gekürzt werden. Die Gesamtlänge beträgt jetzt 10,27 Meter.Denn sonst hätte sie gar nicht ins Gerätehaus gepasst. 700.000 Euro investiert die Kommune in die neue Drehleiter, die überregional unter anderem auch noch bei Lösch- und Hilfseinsätzen in Burgwedel, Fuhrberg und Langenhagen eingesetzt wird. Die Einsatzkräfte sind bereits geschult, das neue Fahrzeug kann ab sofort eingesetzt werden.
Mit rund 400.000 Euro schlägt das Katastrophenschutzfahrzeug (LF 20 KAT S) zu Buche. 200.000 Euro übernimmt davon die Gemeinde Wedemark, 192.000 Euro die Region Hannover. Das Fahrzeug wird im Regionsbereich eingesetzt, Katastrophenschutz wird auch durch den Klimawandel immer wichtiger, die Stichworte sind hier Hochwasser, Waldbrand und Löschwasserversorgung. Das alte Fahrzeug war 38 Jahre im Dienst, wird jetzt als historisches Fahrzeug in der Wedemark bleiben. Der ehemalige Gemeindebrandmeister Michael Hahn kümmert sich darum.
Cord Hanebuth freute sich, nach eineinhalb Jahren zum ersten Mal wieder eine solche Veranstaltung in Präsenz zu haben: Seit fast eineinhalb Jahren die erste große Veranstaltung, fast in einem gewohnten Rahmen." Die Mellendorfer Wehr hatte ursprünglich geplant, ihr 100-jähriges Jubiläum entsprechend zu feiern: "Wir haben beschlossen, das nun erst im nächsten Jahr nachzuholen."