Jahresbericht der Feuerwehr Resse

Die Urkunden für erreichte Beförderungen überreichten Dennis Meier (li) und Sebastian Jagau (re) an: Max Mühlbauer zum Feuerwehrmann, Volker Steinfurth zum ersten Hauptfeuerwehrmann, Thomas Schmidt zum Hauptlöschmeister und Swen Andersen zum Oberlöschmeister. Foto: E: Rodenbostel

Sehr aktive Jugendwehr begeistert

Resse (er). Eingeladen wurde zur Jahreshauptversammlung der Orstsfeuerwehr Resse. In diesem Jahr wurde sie vom stellvertretenden Ortsbrandmeister Dennis Meier geleitet, da Ortsbrandmeister Daniel Stark entschuldigt fehlte. Inzwischen zählt die Resser Wehr 501 Mitglieder, wovon 40 Aktiv sind und 14 Jugendfeuerwehrmitglied. In 2019 kam es zu 27 Einsätzen, wovon besonders die Einsätze mit Personensuche herausstachen. Zu sechs Brandeinsätzen und 21 technische Hilfeleistungen wurde die Wehr angefordert. Stellvertretender Gemeindebrandmeister Sebastian Jagau erläuterte in seinem Bericht die Wichtigkeit auch in unbekanntem Gelände gerade Strecken abzugehen und die damit verbundenen Weiterbildungsmöglichkeiten mit GPS-Treckern. Außerdem erinnerte er an die in diesem Jahr in Hannover auf dem Expo Gelände stattfindende Interschutz-Messe vom 15. bis 20 Juni.
Grußworte von der Kirchengemeinde überbrachte Wibke Lonkwitz: "Ich freue mich, dass im letzten Jahr kein Einsatz für die Notfallseelsorge nötig war. Hiermit erneuere ich das Angebot, bei Bedarf davon Gebrauch zu machen."  Auch die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Antje Kaufmann überbrachte Grüße und dankte der Feuerwehr und den Familien, die dazu genauso beitrugen. Die erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier beschrieb stolz die in vier Minuten gelungene Alarmierung der Tagesalarmgruppe im Rathaus und erläuterte die geplanten Aufwendungen der Gemeinde für die Feuerwehr.
Nach den Berichten vom Gerätewart Thomas Schmidt, der auf das Durchschnittsalter der Fahrzeuge von 19 Jahren hinwies und weiteren Berichten aus allen anderen Abteilungen folgte die Übersicht über geleistete 54 Schulungsdienste mit 4432 Stunden. Dazu kamen 363 Stunden mit Lehrgängen in diversen Schulungseinrichtungen der Feuerwehr, unter anderem der Besuch der Berufs-Feuerwache 5 in Hannover, mit der Möglichkeit den 54 Meter hohen Gelenkmasten zu besteigen. Der Bericht der Jugendlichen aus ihrer Wehr war spritzig und unterhaltsam. Sie bedankten sich bei ihren Betreuern für die einfallsreichen Dienste, ihre starken Nerven und Bemühungen.
Die Ausbildungen im letzten Jahr wurden von Nike Adamson und Pascal Hagemann zum Atemschutzgeräteträger absolviert. Sören Cattau wurde Maschinist, Max Mühlbauer belegte den Lehrgang Truppmann eins, Daniel Stark Zugführer eins und zwei und Dennis Meier die Lehrgänge Maschinist, Gruppenführer eins und zwei, und ABC eins und zwei. Befördert wurde Max Mühlbauer zum Feuerwehrmann, Volker Steinfurth zum ersten Hauptfeuerwehrmann, Thomas Schmidt zum Hauptlöschmeister, Swen Andersen zum Oberlöschmeister. Mit der Frage nach dem Stand der Idee und den Bedingungen zur Gründung eines Fördervereins schloss die gut besuchte Versammlung im Heidegasthof Löns.