Jahreshauptversammlung in Negenborn

Ortsbrandmeister Georg Kohne jun. (Zweiter von links) mit den neu gewählten Funktionsträgern und Offiziellen. Foto: B. Stache

Ortsbrandmeister Georg Kohne jun. kündigt ein Jahr Auszeit vom Amt an

Negenborn (st). Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Negenborn kündigte Ortsbrandmeister Georg Kohne jun. eine einjährige Auszeit an. Er baue ein Haus und werde daher für ein Jahr als Ortsbrandmeister etwas kürzertreten, begründete er seinen Schritt/Entschluss. Die Aufgaben des Ortsbrandmeisters werden in dieser Zeit von Kameraden des Negenborner Kommandos übernommen, erklärte Georg Kohne jun. am Freitagabend der vergangenen Woche im Saal des Weinhofs Negenborn. Während der dreieinhalbstündigen Versammlung trug der Ortsbrandmeister seinen Jahresbericht vor. Es folgten die Berichte der Funktionsträger: Jugendwart Colin Schwarzl, Kinderfeuerwehrwartin Michelle Keilholz, Caren Peters für die Aktiven, Peter Wedegärtner (Altersgruppe), Dirk Meyer (Alt-Alt) und Atemschutzbeauftragter Axel Wedegärtner. Pastorin Deborah Becker eröffnete den Reigen der Grußworte. In ihrer launigen Rede hatte sich die Pastorin einige neue „Spitznamen“ für die Negenborner Feuerwehr ausgedacht, die aber alle einen starken Bezug zu den aktuellen Einsatzszenarien haben. Der Bericht des Ortsbrandmeisters habe gezeigt, „dass Sie so viel mehr tun als Feuer zu löschen“, begründete Deborah Becker ihre Namensvorschläge: „Wettbewerbsgewinnerinnen-Wehr oder Weihnachtsmarkt-Ausrichte-Wehr“. Aber auch Weihnachtsbaum-Verkaufswehr, Verkehrsunfallhilfe-Wehr, Sturmbeseitigungs-Wehr oder Müllbeseitigungs-Wehr und andere Namen zählte sie auf. Die Pastorin dankte den FF-Kameraden für ihre vielfältige Arbeit, die auch dem Allgemeinwohl diene. Erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier lobte die gute Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr in Negenborn. „Wir brauchen Sie, unsere Bürger brauchen Sie“, rief sie den Feuerwehrkameraden zu. Nach dem Grußwort des stellvertretenden Abschnittsleiters Volker Kluth trug Gemeindebrandmeister Maik Plischke vor. Er erörterte ausführlich den Feuerwehrbedarfsplan der Gemeinde Wedemark und nutzte zugleich die Gelegenheit, die Bedeutung von Frauen in der Feuerwehr zu betonen. Die Feuerwehr sei keine reine Männerdomäne mehr. Maik Plischke ermunterte alle, die Feuerwehrfrau immer wieder in den Vordergrund zu rücken. Die anschließenden Wahlen der Funktionsträger (für drei Jahre) erfolgten als En-bloc-Abstimmung. Als neue Kassenprüfer konnten Dirk Meyer und Nils Bachmann gewonnen werden. Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung erinnerte Ortsbrandmeister Georg Kohne jun. an den Weihnachtsmarkt am Sonntag, 8. Dezember, von 15 bis 20 Uhr an der Kapelle in Negenborn. Er bat seine Kameraden um rege Beteiligung beim Auf- und Abbau.