Jan Hopfenbach wird Stellvertreter

Ortsbrandmeister Hartmut Jagau (links) mit Offiziellen, Geehrten und Beförderten beim Gruppenfoto. Foto: B. Stache
 
Ortsbrandmeister Hartmut Jagau (links) trägt seinen Jahresbericht vor. Foto: B. Stache

Viele Beförderungen und Ehrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Abbensen

Abbensen (st). Jan Hopfenbach wurde während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Abbensen zum Nachfolger des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Achim Knorr gewählt, der das Amt seit zwölf Jahren noch bis zum kommenden August innehat. Dann wird der Rat der Gemeinde Wedemark den neuen Stellvertreter formell ernennen. Bis er alle erforderlichen Lehrgänge abgelegt hat, bekleidet Jan Hopfenbach das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters kommissarisch. Während der Versammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Abbensen wurde er zum Löschmeister befördert, wie auch Rainer Precht. Gemeindebrandmeister Maik Plischke hatte die Beförderungen vorgenommen und auch die Ehrungen langjähriger Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr: Rene Wienhöfer für 25 Jahre sowie Manfred Wienhöfer, Rainer Mesenbrink und Erwin Lischitzki für 50 Jahre. Ortsbrandmeister Hartmut Jagau war es vorbehalten, Andreas Kappus zum Ersten Hauptfeuerwehrmann und Mirco Beck zum Feuerwehrmann zu befördern. Kameraden der FF Duden-Rodenbostel hatten die Versammlungsteilnehmer mit Getränken bewirtet, die Landschlachterei Backhaus aus Brelingen das warme Abendessen geliefert, das es nach dem offiziellen Versammlungsteil gab. In seinem Jahresbericht ließ Hartmut Jagau die im vergangenen Jahr erbrachten Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr Abbensen Revue passieren. Sein Bericht wurde durch eine Bilder-Präsentation auf großer Leinwand verstärkt. „Wir haben im Jahr 2018 mit unseren Gruppen 3017 Dienststunden abgeleistet“, erklärte der Ortsbrandmeister. Davon entfielen unter anderem 1998 Stunden (278 davon Einsatzstunden) auf die Erste Gruppe, 320 Stunden auf Jugendwarte und Betreuer sowie 164 Stunden auf die Altersgruppe. In 2018 hatte es elf Einsätze gegeben – neun Brandeinsätze und zwei Technische Hilfeleistungen. In seiner Präsentation rief Ortsbrandmeister Hartmut Jagau allen noch einmal die besonders fordernden Einsätze im Rahmen der Waldbrandbekämpfung bei Schadehop Anfang Juli 2018 in Erinnerung. Am ersten Tag dieses Einsatzes waren 14 Feuerwehrangehörige aus Abbensen sieben Stunden lang dabei, an den Nachlöscharbeiten am Folgetag beteiligten sich 17 Mann der FF Abbensen noch einmal sieben Stunden. Jagau lobte in diesem Zusammenhang das gute Zusammenspiel mit den anderen Ortswehren der Wedemark. Der Schadehop-Einsatz war von Gemeindebrandmeister Maik Plischke geleitet worden. All diese ehrenamtlich aufgebrachte Zeit und Hilfe wurden 2018 von 33 Aktiven der FF Abbensen geleistet, der auch noch 165 passive Mitglieder angehören. Dass die Feuerwehr auch zur Dorfgemeinschaft beiträgt, zeigte Jagau mit folgender Aufzählung: „Wir haben den Dorfverschönerungsverein beim Weihnachtsmarkt unterstützt, den Schützenverein beim Schützenfest und Maibaum aufstellen und das Osterfeuer ausgerichtet. Den Kindergarten hat unsere Jugendfeuerwehr beim Laternenumzug begleitet.“ Der Ortsbrandmeister dankte seinen Feuerwehrkameraden für die Unterstützung im vergangenen Jahr und forderte sie auf, auch weiterhin – vor allem bei Alarmierungen – hohe Einsatzbereitschaft zu zeigen. Dank richtete er auch an die Arbeitgeber, die den Angehörigen der FF die Teilnahme an Lehrgängen ermöglichen – mitunter auch sehr kurzfristig. Neben dem Jahresbericht von Jugendwart Jan Hopfenbach sprachen die Erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier, der stellvertretende Ortsbürgermeister Wolfgang Kasten (auch in der Funktion als Vorsitzender im Ausschuss für Feuerschutz und Öffentliche Ordnung), Ingo Aßmus als Vorsitzender des Schützenvereins Tyrol-Abbensen sowie Gemeindebrandmeister Maik Plischke ein Grußwort. „Ich bin heute das erste Mal bei Ihnen“, eröffnete Susanne Schönemeier ihre Rede und betonte, dass es ihr Spaß mache, mit Feuerwehrangehörigen zusammenzutreffen. „Wir sind gut aufgestellt“, befand die Erste Gemeinderätin mit Hinweis auf die Feuerwehren in der Wedemark. Sie dankte den Feuerwehrkameraden für die vielen ehrenamtlichen Stunden und Einsätze, aber auch deren Familienangehörigen, die ihnen diesen Freiraum ermöglichten. Ingo Aßmus wünschte allen wenige Einsätze und ein verletzungsfreies Jahr. „Abbensen ist eine sehr aktive Wehr, die Jugendarbeit ist herausragend“, lobte Maik Plischke und zeigte sich auch von der Anzahl der 33 Aktiven erfreut. „Ich bedanke mich bei euch für euren Einsatz zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hier in Abbensen, aber auch für die Unterstützung und Stärkung der Dorfgemeinschaft. Ich bin froh, dass wir hier eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Vereine haben.“ Mit diesen Worten hatte Wolfgang Kasten sein Grußwort eröffnet. „Ich bedanke mich auch im Namen der Politik für eure ständige Weiterbildung und Einsatzbereitschaft.“ Zum Abschluss fand Wolfgang Kasten noch ein paar Worte in eigener Sache. „Heute auf den Tag vor zwei Monaten mussten wir uns von Olaf verabschieden. Im Namen meiner Familie bedanke mich für eure zahlreiche Begleitung auf dem Weg zu seiner letzten Ruhestätte.“ Sein Sohn Hauptfeuerwehrmann Olaf Kasten war 25 Jahre in der FF Abbensen aktiv gewesen. Dessen Bild in Feuerwehruniform erschien zum Abschluss der Jahreshauptversammlung noch einmal auf der Leinwand.