„Jedes Kind hat eine Chance“

Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann kam auf Einladung der CDU Wedemark nach Wennebostel und stand im Anschluss an seinen Vortrag für Fragen der Bürger zur Verfügung. (Foto: S. Birkner)

Kultusminister Althusmann referiert bei Bludau

Mellendorf (sb). Die Kulisse im Saal des Gasthauses Bludau erinnerte ein bisschen an den Besuch von Jürgen Rüttgers von anderthalb Jahren. Am vergangenen Mittwoch war es allerdings kein entfernter Polit-Promi, der als Gastredner auftrat, sondern Bernd Althusmann. Mit seinen Entscheidungen insbesondere im Bildungsbereich hat der Niedersächsische Kultusminister regelmäßig direkten Einfluss auf die Bevölkerung – weshalb sich rund 100 Wedemärkerinnen und Wedemärker die Gelegenheit nicht nehmen ließen, dem CDU-Politiker ihre Fragen einmal persönlich zu stellen. Das zentrale Thema war dabei die Oberschule, die aller Voraussicht nach im August dieses Jahres an den Start gehen wird. Unter den Zuhörern waren besonders aufgrund der Bildungsthemen viele direkt Betroffene – also nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch viele Lehrerinnen und Lehrer sowie Leiter diverser Wedemärker Schulen oder anderer Bildungseinrichtungen. Althusmann stellte das System der Oberschule als Erfolgsmodell der Zukunft dar und verwies nachdrücklich darauf, dass dieses nicht in Konkurrenz zum Gymnasium gestellt werden solle. „Mit dem differenzierten System aus Oberschule, Gymnasien und Gesamtschulen gibt das Land jungen Menschen Perspektiven zum Wählen und stellt keine Konkurrenzsituation her. Das oberste Ziel unserer Politik ist es, dass jedes Kind um seine Chancen in der Gesellschaft weiß“, sagte Althusmann. Der CDU-Gemeindeverband Wedemark um die Landtagsabgeordnete Editha Lorberg hatte den Besuch des Kultusministers initiiert. Lorberg dankte Althusmann nach dessen rund 45-minütigen Vortrag für den Einblick in die „Vielschichtigkeit der Niedersächsischen Bildungslandschaft“.