„Jugend und Parlament“

Luisa Bogenschütz berichtete begeistert von ihrem Erlebnis in Berlin. DIe SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks, die die Schülerin eingeladen hatte, freut sich, dass es Luisa gefallen hat. Foto: A. Wiese

JuPa-Vorsitzende Luisa Bogenschütz war in Berlin

Bissendorf (awi). „Jugend und Parlament“ hieß die mehrtägige Veranstaltung, zu der die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks die Jugendparlamentsvorsitzende Luisa Bogenschütz nach Berlin eingeladen hatte. „Vorher hatte ich ganz schön dummes Gefühl, aber jetzt bin ich begeistert“, fasste die Schülerin im Resümee ihre Empfindungen zusammen. Vier Tage lang hatten 312 Jugendliche aus ganz Deutschland Gelegenheit in die Rolle von Parlamentariern zu schlüpfen, Gesetzesentwürfe zu diskutieren, Fraktionssprecher zu wählen und vieles mehr. „Das ist schon etwas ganz Besonderes und die einzige Gelegenheit für Leute von außen, den Plenarsaal zu betreten“, so Marks. „Jugend und Parlament“ gibt es seit 2004. Die Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren diskutieren unter realen Bedingungen wie im Bundestag. Die Fraktionszugehörigkeiten werden zufällig verteilt, denn es geht nicht um die Vermittlung politischer Inhalte, sondern um die Funktionsweise des parlamentarischen Apparates. Luisa Bogenschütz bekam ein Abgeordnetenprofil zugewiesen: 44 Jahre alt, verheiratet, keine Kinder, aus Flensburg, Angehörige der Arbeitpartei Deutschland. In ihrer jeweiligen Parteizugehörigkeit wurden die Teilnehmer nach Landesgruppen eingeteilt, wählten Vorsitzende und Sprecher. Auch diverse Ausschüsse wurden besetzt. Die Wedemärkerin arbeitete im Ausschuss für Menschenrecht mit. „Die abschließende zweite und dritte Lesung des von uns ausgearbeiteten Gesetzesentwurfes am Dienstag war schon ein beein-
druckendes Erlebnis“, so Luisa. Doch auch das Rahmenprogramm hat ihr gut gefallen. An einem Tag traf sie sich mit ihrer Gastgeberin Caren Marks zum Abendessen. „Ich würde da jederzeit wieder mitmachen“, schwärmte Luisa.