JuKu präsentiert neues Programm

Der Leiter der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark, Bernd Tschirch, präsentiert das neue JuKu-Programm für Frühjahr und Sommer 2018 vor dem Bademeisterhaus, das immer noch das Domizil der JuKu ist. Foto: A. Wiese

60 Kurse mit 20 Künstlern im Frühjahr und Sommer dieses Jahres

Wedemark (awi). 60 Kurse, paritätisch aufgeteilt auf die Woche und die Wochenenden, umfasst das neue Programm der Jugendkunstschule Wedemark für Frühjahr und Sommer 2018. Schulleiter Bernd Tschirch und Mitarbeiterin Kerstin Jacob stellten es jetzt vor.
Es gibt neue Angebot und bewährte Klassiker wie die Töpfer- und Mosaikkurse, das Schrottschweißen, das jetzt allerdings nicht mehr auf der Terrasse, sondern wie auch die Holzwerkstätten im Werkraum der Berthold-Otto-Schule stattfindet, die Steinbildhauerei auf der Streuobstwiese in Elze, die Fotoreportagen und die beliebten Filzkurse. Auch „das kleine Kinderatelier“ für die ganz Kleinen zwischen zwei und vier Jahren sei mittlerweile aus dem Programm nicht mehr wegzudenken, so Tschirch. Erstmalig dabei ist das Zeichnen und Malen am Tablet-Computer. Diese müssen die Teilnehmer allerdings selber mitbringen. Unter der Leitung der Goldschmiedin und Schmuckdesignerin Maike Dahl gibt es in den Osterferien als Premiere einen Kurs „Tischlein deck dich“, wo aus Blech und Draht Löffel geschmiedet und mit Holz verarbeitet ganz besondere Frühstücksbrettchen gesägt und Eierbecher kreiert werden. Für Hobbyfotografen mit Vorkenntnissen geht es im März mit dem Wochenendkurs Fotolabor IV weiter. Das ist ein Kurs für alle, die schon öfter im Fotolabor waren und Lust haben, weiter mit Fotogrammen, Lochkameras und Vergrößerungen zu experimentieren. Gespannt ist Bernd Tschirch, wie die Neugestaltung des Programmheftes bei den Zielgruppen ankommt: Erstmals finden die Altersgruppe drei bis zwölf Jahre und die von zehn bis 16 Jahren ihre Kurse separat aufgelistet und jeder Bereich hat seine eigene Titelseite, sozusagen ein Doppelheft mit Anmeldekarten im Innenteil. Rund 20 Künstler sind als Dozenten für die Kurse eingebunden. Natürlich darf auch das Sommerprojekt im Fuhrberger Wald nicht fehlen. Diesmal lautet das Motto „Die Wikinger kommen“. 650 Teilnehmer zählte die Jugendkunstschule im letzten Halbjahr, mindestens so viele möchte sie natürlich auch diesmal begrüßen und weißt da-rauf hin, dass Bildungs- und Teilhabegutscheine für die Teilnahme an den Kursen genutzt werden können. Bereits im letzten Jahr war die JuKu in vielen Schulen aktiv: Im Ganztagsbereich der IGS, in der Realschule und der Grundschule Bissendorf. Sie unterbreitete Angebote in den Kindertagesstätten in Elze, Mellendorf (Kita-miTu und WedeRacker sowie Krausenstraße), Resse, Kranichweg Bissendorf und Brelingen. Auch vom Familienzentrum Emilie des Kirchenkreises wurde die JuKu bereits engagiert. Eine Wiederholung ist in den Osterferien geplant. Das neue Programm der Jugendkunstschule liegt im JuKu-Gebäude, dem alten Bademeisterhaus, an der Straße Am Wedemarkbad aus, außerdem in vielen Geschäften, im Rathaus in Mellendorf, in der Bücherei, in den Schulen und Kindergärten und natürlich kann man es sich auch aus dem Internet runterladen. Anmeldungen müssen schriftlich mit dem Vordruck aus dem Programmheft erfolgen, und zwar rechtzeitig vor Kursbeginn, und bitte in einem geschlossenen Umschlag. Es gibt Geschwisterermäßigung auf Antrag. Bei Kindern, deren Eltern Arbeitslosengeld oder Hartz IV erhalten, bitte im Büro nachfragen. Übrigens: Anmeldebestätigungen und Benachrichtigungskarten zu den Kursen werden nicht verschickt. Die JuKu meldet sich jedoch, wenn Kurse ausfallen oder sich die Termine ändern, betont JuKu-Schulleiter Bernd Tschirch.