JuPa thematisiert Ruftaxen

Der Vorstand bestehend aus Luisa Bogenschütz (von links), Julian Wilken und Henrieke Schmieta präsentierte das Logo des Jugenparlaments. Foto: V. Lubbe

Erste öffentliche Sitzung des Jugendparlaments

Mellendorf (vl). Das Jugendparlament der Wedemark hat die erste öffentliche Sitzung gemeistert. Der Vorstand stellte sich einer Fragerunde und klärte über die zur Verfügung stehenden Gelder auf. Als Gast durfte das Jugendparlament aus Laatzen begrüßt werden, welches nun schon seit etwa vierzehn Jahren besteht und eine Zusammenarbeit mit der Wedemark anstrebt. Ein wichtiger Punkt bei der Sitzung war die Vorstellung eines Logos zur Repräsentativität für das Jugendparlament. Hierfür haben sich die Jugendlichen professionelle Hilfe hinzugezogen und stellten mit Eike- Christian Bänsch von Blackbird Solutions eine „abgewandelte Taube, die jung und dynamisch wirken soll und eine gewisse Modernität zeigt“ vor, wie Nele Pröhl erklärte. Auchajupa.wedemark@googlemail.com. Das Parlament hat sich nun in verschiedene Ausschüsse unterteilt und decken die Themenbereiche Jugend, Senioren und Soziales, Schule, Kultur und Sport, Umwelt und Stadtaustausch Roye ab. Für den Bereich Verkehr gab es schon viel Arbeit. Schwerpunkt lag auf der Beförderung von Jugendlichen mit Ruftaxen in der Wedemark. Die Zeiten sollen spontaner abgeklärt werden können und so die Wartezeit von einer Stunde verkürzt werden. Außerdem soll die Möglichkeit bestehen auch zwischen den einzelnen Orten aussteigen zu können und nicht nur am Schulzentrum und dem Bahnhof in Mellendorf. Wenn die Ruftaxen dann von abends bis morgens stündlich fahren ist auf jedenfalls der Gebrauch für Jugendliche angenehmer. Nun wird der Antrag dem Gemeinderat vorgelegt. Auch das Jugendparlament in Laatzen hat ähnliche Erfahrungen gemacht und betonte, dass sie gerne enger mit dem Parlament der Wedemark zusammenarbeiten würden. „Als nächstes wollen wir ein politisches Projekt in Kooperation mit Caren Marks gestalten“, hielt Vorsitzende Luisa Bogenschütz als Ausblick fest. Einmal pro Quartal finden die öffentlichen Sitzungen statt und das Jugendparlament wird auch weiterhin über seine Arbeit berichten.