Kampf für Glasfaser geht weiter

Diese Bissendorf-Wietzer sind in den nächsten Tagen mit Flyern und Anträgen für den Glasfaseranschluss im Ort unterwegs und informieren ihre Mitbürger. Foto: A.Wiese

Bissendorf-Wietzer gehen noch mal von Haus zu Haus

Bissendorf-Wietze (awi). Ob die magische 40-Prozent-Marke schon erreicht ist, dazu will sich die htp nicht äußern bevor die Frist am 30. April abgelaufen  ist, weder gegenüber den engagierten Bissendorf-Wietzern, die für den Glasfaseranschluss ihres Ortes kämpfen noch gegenüber der Presse. Doch Christiane Krefeld und ihre Mitstreiter von der Bürgerinitiaive Glasfaser haben Signale aufgefangen, dass die Resonanz noch nicht den Erwartungen von htp entspricht. Darum wollen sie jetzt selbst noch einmal Gas geben, von Haus zu Haus gehen und die Bissendorf-Wietzer überzeugen, den Antrag auf Glasfaser zu unterschreiben. „Die Verteileraktion der Flyer vwird ab nächster Woche je nach Wetterlage etwa bis Ostern gehen. Neben dem grundsätzlichen Appell an die Bissendorf-Wietzer, sich für den Glasfaser-Hausanschluss zu entscheiden, ist es uns wichtig, die Anwohner jetzt noch einmal zu informieren, damit sie baldmöglichst handeln - sicherheitshalber noch vor Beginn der Nachvermarktungsphase", erklärt Christiane Krefeld, die sich am Freitag noch einmal mit Ortsbürgermeister Daniel Leide und ihren Mitstreitern abstimmte.
Bis zum Fristende am 30. April kann der Glasfaseranschluss kostenlos beantragt werden.
Es gibt allerdings auch keinen Grund, bis zum letzten Tag zu warten, um seinen Antrag auszufüllen und abzugeben, stellt Krefeld fest. Wer einen Glasfaseranschluss haben möchte, könne den Antrag jetzt auch bald stellen. Oftmals fehle es nur an der Zeit, sich den Antrag zu besorgen, herauszufinden, wer und wo die Ansprechpartner zu finden sind, wann dort geöffnet ist. „Darum haben wir in unserem Anschreiben auch alle Kontaktadressen noch einmal mit Öffnungszeiten aufgelistet und werden dies zusammen mit einem Antrag von htp verteilen. Wenn beim Ausfüllen des Antrags dann Fragen aufkommen, bleibt bis zum Fristablauf noch ausreichend Zeit, diese zu klären", betont die engagierte Glasfaser-Verfechterin und weist darauf hin: „Eigentlich sollte diese Aufgabe, die wir jetzt übernehmen, von htp oder deren Vertriebspartner erfolgen. Es scheint jedoch, dass diese mit der Arbeit in den Ausbaugebieten, in denen die Frist eher abläuft, vollständig ausgelastet sind. So endet beispielsweise die Frist für Mellendorf bereits am 3. April, so dass sich alle Aktivitäten derzeit vermutlich dort konzentrieren.“