Kandidaten für den Seniorenbeirat

Auf jeden Fall antreten wollen Katrin Müsken-Graucob (von links), Horst Seifert, Udo Heppner-Oberhard, Gitta Jansen (vorne sitzend), Hermann Schwedhelm, Wolfgang Preuß (sitzend), Irmtraud Bernstorf, Manfred Homann, Klaus Makowka, Hans Müller und Karen Drews. Foto: A. Wiese

Eine Woche vor Fristende gibt es schon elf Interessenten für eine Kandidatur

Wedemark (awi). „Wir sind mehr als zufrieden mit der Resonanz“, resümiert Manfred Homann, Mitglied des amtierenden Seniorenbeirats am Montag nach der Informationsveranstaltung für potenzielle Kandidaten für die Neuwahl des Gremiums am 18. März. Noch bis 12. Februar können sich Interessierte ab 60 Jahren, die mindestens sechs Monate in der Wedemark ihren Wohnsitz haben müssen, formlos oder mit Hilfe eines Formulars, das es im Rathaus gibt, für eine Kandidatur bewerben. Vorlegen müssen sie allerdings jeweils 20 Unterstützerunterschriften aus den Reihen der Wahlberechtigten – und auf den Listen muss auch das Geburtsdatum der Unterschreiber vermerkt sein.
Sieben Mitglieder hat der Seniorenbeirat, sieben Kandidaten sollte es also mindestens geben. Am Montag nach der Informationsveranstaltung waren es bereits elf, die echtes Interesse signalisierten: Katrin Müsken-Graucob, Manfred Homann (beide Bissendorf-Wietze) und Wolfgang Preuß (Bissendorf) gehören bereits dem noch amtierenden Seniorenbeirat an. Zum ersten Mal kandidieren wollen Hans Müller aus Resse, Gitta Jansen,Klaus Makowka und Hermann Schwedhelm aus Bissendorf, Karen Drews aus Elze, Irmtraud Bernstorf und Horst Seifert aus Brelingen sowie Udo Heppner-Oberhard aus Bissendorf-Wietze. „Weitere Interessenten sind herzlich willkommen. Klar, dieses Ehrenamt kostet Zeit und macht Arbeit, aber auch jede Menge Spaß“, versicherten am Montag die amtierende Sprecherin des Seniorenbeirats, Erika Ebeling und ihre Mitstreiter Homann, Müsken-Graucob, Preuß und Helmut Lohmann. Christian Rudatus aus der Gemeindeverwaltung erläuterte ein paar Eckdaten: Bis 12. Februar müssen sich alle Kandidaten gemeldet haben, am 13. Februar beschließt dann der Wahlausschuss über die Zulassung der Wahlvorschläge. Anschließend geht der Druckauftrag für die Stimmzettel an die Druckerei. Es handelt sich um eine reine Briefwahl. Alle wahlberechtigten Wedemärker – nach aktuellen Erkenntnissen sind das etwa 8.700 – erhalten Post von der Gemeinde mit Anschreiben, Stimmzettel und einem frankiertem Rückumschlag. Spätestens bis Montag, 16. März, muss der Stimmzettel, auf dem jeder Wahlberechtigte nur ein Kreuz machen darf, wieder bei der Gemeinde eingehen. Während die Briefe an die Wahlberechtigten mit Citipost verschickt werden, ist der Rückumschlag so frankiert, dass er in jeden Briefkasten der Deutschen Post geworfen werden kann, betont Christian Rudatus. Denn ganz besonders wichtig ist dem amtierenden Seniorenbeirat eine gute Wahlbeteiligung. 47 Prozent waren es vor fünf Jahren. „Wir wünschen uns deutlich über 50 Prozent“, verrät Manfred Homann am Montag. Am Mittwoch, 18. März, dem offiziellen Wahltag, werden die Briefwahlunterlagen dann ausgezählt und bis zum späten Nachmittag soll feststehen, wer dem neuen Seniorenbeirat, der bis zum 29. April die Einladung zu seiner konstituierenden Sitzung verschickt haben muss, angehören wird. Gewählt sind die sieben Kandidaten mit den meisten Stimmen. Die anderen sind Nachrücker. Schon allein deswegen ist es wichtig, ein gutes Kandidatenpolster zu haben, sagt Manfred Homann bei der Informationsveranstaltung, denn im amtierenden Seniorenbeirat gibt es keine Nachrücker mehr auf der Liste und nach zwei Todesfällen muss die Arbeit auf fünf statt auf sieben Schultern verteilt werden.